Tischtennis: WTT Feeder Linz 2026 live
Unter der Prämisse „große Chancen für Österreichs Tischtennis-Zukunft“ steht der am Mittwoch beginnende WTT Feeder im Liva Sportpark in Linz/Lissfeld. Beim mit 30.000 Dollar dotierten Turnier steigen gleich 20 ÖTTV-Spielerinnen und -Spieler in den Court. Andreas Levenko ist als Nr. 8 am höchsten gesetzt und kommt voller Selbstvertrauen nach Linz.
Der 3:2-Sieg beim WTT Star Contender in Astana (KAZ) gegen den Chinesen Xue Fei nach einem 0:2-Rückstand gab dem Ex-Welser zusätzlichen Boost. Für den 28-Jährigen ist Linz der vorletzte große Test vor der Europameisterschaft Mitte Oktober in Laibach. „Levenko befindet sich in Topform und wir freuen uns auf seine Performance“, sagt der neue ÖTTV-Sportdirektor Marius Mandl. Ebenso im Hauptbewerb aufschlagen werden dank Wild Cards Staatsmeister Maciej Kolodziejczyk, Liu Zhenlong, Julian Rzihauschek und Petr Hodina.
Vier Wild Cards bei den Damen
Bei den Damen erhielten Karoline Mischek-Colucci, Staatsmeisterin Nina Skerbinz, Elina Fuchs und Sophia Pichler, die Salzburg am Samstag zum ersten Erfolg im oberen Play-Off geführt hatte, die vier Wild Cards, die einen sicheren Punktezuwachs in der Weltrangliste bedeuten. „Nicht zuletzt deshalb ist die Ausrichtung dieses Turnieres für den österreichischen Spitzensport besonders wichtig“, erklärt ÖTTV-Präsident Hubert Dobrounig an der Seite von OK-Chef Stefan Fegerl, der zusätzlich seinem Sohn Louis bei dessen Debüt in der allgemeinen Klasse die Daumen drückt.
Für Sportdirektor Marius Mandl sind vor allem die drei Doppel-Bewerbe interessant: Karoline Mischek-Colucci/Nina Skerbinz sowie Vanessa Tang/Sophia Pichler und Maciej Kolodziejczyk/Liu Zhenlong sowie Julian Rzihauschek/Petr Hodina bekamen die Wild Cards für die Hauptbewerbe. Im Mixed stehen Karoline Mischek-Colucci/Maciej Kolodziejczyk sowie Nina Skerbinz/Liu Zhenlong fix im Achtelfinale. Die Weltranglisten-Punkte des jeweils besten Doppels beeinflussen die Setzung für die Mixed-Team-Bewerbe, die für die Olympia-Qualifikation entscheidend sind. „Unsere jungen Spieler können sich in Linz ins Rampenlicht spielen. Wir wollen die Talente pushen und näher an die Arrivierten heranführen“, sagt Mandl.
„Somit ist dieses erste internationale Turnier auf ITTF-Ebene seit 2019 auch ein Sprungbrett für Österreichs Tischtennis-Zukunft“, ergänzt OÖTTV-Präsident Ernst Promberger. Gastgeber Günther Renner: „Unsere kleine Halle eignet sich perfekt, um die Spiele aus der Nähe zu verfolgen. Man sieht hier die Dynamik des modernen Tischtennissports wie anderswo nur von einem Logenplatz.“
Topgesetzt sind in Linz die Polin Natalia Bajor (Nr. 50 der Welt) sowie der Ungar Andras Csaba (Nr. 58 der Welt). Europameisterin Sofia Polcanova ist aufgrund ihrer zu hohen Weltranglisten-Position (Nr. 43) beim Linzer WTT Feeder nicht startberechtigt. Das Hauptaugenmerk der Linzerin liegt beim WTT Smash ab 1. Oktober in Peking/China. Das ist ihr letzter Test für die EM in Laibach.
Die Live-Übertragungen in ORF SPORT + und ORF ON:
- Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr, OSP: Semifinale Damen & Herren (ab 9.55 Uhr auf ORF ON)
- Sonntag, 27. September, 16.25 Uhr, ORF ON: Doppel und Einzel Finale Damen & Herren (ab 17.30 Uhr live in OSP, Highlights am 5. Oktober um 19.00 Uhr in OSP)
Kommentator Toni Oberndorfer, als Moderator fungiert Thomas Hölzl.