Mondo Duplantis
GEPA_Ranjith Kumar
Mondo Duplantis

Leichtathletik: World Athletics Ultimate Championship Budapest 2026 live

Von 11. bis 13. September täglich live

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Die World Athletics Ultimate Championship in Budapest wird ein Kräftemessen der Extraklasse: Die weltbesten Athletinnen und Athleten treten in 28 Wettbewerben gegeneinander an. Von 11. bis 13. September fällt in 16 Disziplinen die Entscheidung. Das Programm umfasst 26 Einzelwettbewerbe – 16 Lauf- und zehn Sprung- bzw. Wurfdisziplinen – sowie zwei Staffeln, darunter die neue Mixed-Staffel über 4 x 100 Meter.

Unter den Stars in Budapest sind:

Mondo Duplantis: Der schwedische Stabhochspringer schien zuletzt unbesiegbar zu sein. Drei Jahre lang blieb er ohne Niederlage, bis er bei seinem Heim-Meeting der Diamond League in Stockholm eine seltene Pleite hinnehmen musste. In Budapest dürfte der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister jedoch wieder zur gewohnten Stärke zurückfinden. Im März stellte Duplantis seinen aktuellen Weltrekord von 6,31 m auf.

Jaroslawa Mahutschich: Im März krönte sich die Ukrainerin bei der Hallen-WM in Toruń im Hochspringen zur Siegerin. Ihre Saisonbestleistung – und zugleich die beste Höhe, die überhaupt in diesem Jahr erzielt wurde – liegt bei 2,03 m; diese Marke erreichte sie bereits im Jänner in ihrer Heimat Ukraine, doch seither hat sie mehrfach Höhen von über zwei Metern übersprungen.

Ethan Katzberg: Das Betreten des Gyula-Zsivotzky-Nationalstadions in Budapest scheint beim Kanadier Katzberg stets die gewünschte Wirkung zu erzielen. Genau hier etablierte er sich 2023 mit dem Gewinn des Weltmeistertitels als weltbester Hammerwerfer. Zwei Jahre später verteidigte er diesen Titel, feierte zudem Olympiagold und krönte sich zuletzt in Glasgow erstmals zum Sieger der Commonwealth Games.

Thea LaFond: Die Athletin aus der Dominikanischen Republik glänzte in den vergangenen Jahren im Dreisprung immer mehr – von ihren Siegen bei den Olympischen Spielen und den Hallenweltmeisterschaften 2024 bis hin zu ihrem jüngsten Titelgewinn bei den Commonwealth Games in Glasgow im August. Für ihren Olympiasieg verbesserte sie ihren Landesrekord auf 15,02 m und übertraf diese Marke in der laufenden Saison in Zagreb mit 15,25 m noch einmal deutlich.

Miltiadis Tentoglou: Der zweimalige Olympiasieger aus Griechenland scheint genau zum richtigen Zeitpunkt zu seiner Bestform zurückzufinden. Bei den nationalen Meisterschaften Ende Juli in Volos zeigte er die beste Sprungserie seiner Karriere, wobei er gleich dreimal die 8,60-Meter-Marke übertraf. Seine Bestweite von 8,66 Metern setzt im Weitsprung des Jahres 2026 den Maßstab.

Yan Ziyi: Die chinesische Teenagerin hat in dieser Saison den Sprung in die Eliteklasse geschafft und damit ihren U20-Weltmeistertitel von 2024 eindrucksvoll bestätigt. Einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag schleuderte sie den Speer beim Diamond-League-Meeting in Xiamen auf 71,74 Meter und schob sich damit auf den zweiten Platz der ewigen Weltrangliste. Seither hat sie sich mit Siegen in Oslo, Paris und Monaco als die Athletin in Topform innerhalb der Diamond League etabliert.

Julien Alfred: Julien Alfred krönte sich 2024 in Paris zur Olympiasiegerin über 100 Meter und gewann Silber im längeren Sprint. In dieser Saison hat die Athletin aus St. Lucia über beide Distanzen überzeugt; besonders hervorzuheben ist ihr Sieg beim „Continental Tour Gold“-Meeting in Budapest Mitte Juli, wo sie mit 10,87 Sekunden eine Saisonbestzeit lief. Zudem ist sie mit ihrer in Monaco erzielten Zeit von 21,51 Sekunden die weltweit schnellste Frau des Jahres über 200 Meter.

Oblique Seville: Seine Jahresbestzeit von 9,82 Sekunden über 100 Meter lief Oblique Seville im Juni bei seinem Sieg bei den nationalen Meisterschaften in Kingston, Jamaika. Seville geht als Favorit in den Wettkampf in Budapest, nachdem er in dieser Saison bereits in Eugene, Monaco und Schlesien siegreich war.

Marileidy Paulino: Die ehemalige Handballerin hat sich auf der Weltbühne stetig weiterentwickelt: 2023 gewann Marileidy Paulino den Weltmeistertitel über 400 Meter, ein Jahr später folgte Olympia-Gold. In dieser Saison dominierte die Athletin aus der Dominikanischen Republik den 400-Meter-Lauf nach Belieben; keine andere Läuferin war schneller als sie mit ihrer Zeit von 48,48 Sekunden, die sie im Juni bei ihrem Diamond-League-Sieg in Paris erzielte.

Emmanuel Wanyonyi: Zwar stellte Emmanuel Wanyonyi im Juli in Monaco einen Weltrekord über die selten gelaufene 1000-Meter-Distanz auf, doch der angestrebte Rekord über 800 Meter – ein Ziel, das der Kenianer gemeinsam mit seinem Trainer Claudio Berardelli verfolgt – ließ bislang noch auf sich warten. Er ist bereits Olympiasieger, Weltmeister und dreifacher Diamond-League-Sieger über die zwei Stadionrunden.

Josh Kerr: Der Schotte konzentrierte sich in dieser Saison darauf, den Weltrekord über die Meile zu brechen. Kerr gelang dieses Kunststück beim Diamond-League-Meeting in London. Dass er trotz der Rekordjagd nichts von seiner Meisterschaftsstärke eingebüßt hatte, bewies er nur wenige Tage später mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Commonwealth Games.

Masai Russell: Der US-amerikanischen Hürdenläuferin gelang der Weltrekord, dem sie sich Schritt für Schritt genähert hatte: Beim Diamond-League-Meeting in Zürich lief sie sensationelle 12,09 Sekunden. Da sie mittlerweile vier der sechs jemals gelaufenen Bestzeiten hält, ist ihr Leistungsvermögen unbestritten; dennoch weiß die Olympiasiegerin genau, welch hochkarätige Konkurrenz sie im 100-Meter-Hürdenlauf erwartet.

Die Live-Übertragungen in ORF SPORT + und ORF ON:

  • Freitag, 11. September, 19.00 Uhr, OSP: Tag 1

  • Samstag, 12. September, 18.00 Uhr, ORF ON: Tag 2  (um 22.00 Uhr zeitversetzt live in OSP)

  • Sonntag, 13. September, 18.00 Uhr, OSP: Tag 3 

Kommentator ist Dietmar Wolff.