
Snowboard: Weltcup in Val St. Come und Montafon live
Alessandro Hämmerle tritt an diesem Wochenende zum ersten Mal als Doppel-Olympiasieger bei einem Snowboardcross-Weltcup in seiner engeren Heimat im Montafon an. Fünf Weltcuperfolge hat Hämmerle im Montafon gefeiert – auch seine beiden bisher letzten von insgesamt 18 Einzel-Triumphen fuhr „Izzi“ vor zwei Jahren auf heimischem Boden heraus. „Es gibt keinen besseren Platz, als zu Hause zu gewinnen – abgesehen von Olympia natürlich. Ich versuche, ein gutes Gefühl für den Kurs aufzubauen und eine brave Quali zu fahren. Im Rennen muss dann alles zusammenpassen, um vorne mitzumischen. Das ist unser Ziel, auch wenn man im Snowboardcross nichts garantieren kann“, so Hämmerle.
Jakob Dusek, der am vergangenen Wochenende die beiden Weltcuprennen in Erzurum (TUR) wegen einer starken Verkühlung auslassen musste, ist im Montafon wieder mit dabei. „Ich bin körperlich leider immer noch nicht bei 100 Prozent und habe deshalb sowohl in der Kraftkammer als auch auf Schnee viel Training verpasst. Aber bei einem Heimweltcup beißt man noch etwas mehr auf die Zähne als sonst. Ich schaue jetzt einmal von Lauf zu Lauf und von Tag zu Tag, möchte mir für das Wochenende aber keine unrealistischen Ziele setzen“, betont Jakob Dusek, der seit dem Gewinn von Olympia-Bronze in Livigno mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat.
Alpinboarderinnen und Alpinboarder haben in Kanada mit Wetterkapriolen zu kämpfen
Wetterkapriolen machen den Alpinboarderinnen und Alpinboarder vor den beiden letzten Parallelriesentorläufen in dieser Saison am Samstag und Sonntag in Val St. Come zu schaffen. Bei der Ankunft in Kanada hatte es zu Wochenbeginn frühlingshafte 15 Plusgrade, die jedoch am Mittwoch von Eisregen abgelöst wurden. „Die Witterungsbedingungen der vergangenen Tage haben der Trainingspiste stark zugesetzt. Viel mehr als Bewegungstherapie war deshalb auch nicht möglich. In den kommenden Tagen soll es kälter werden – wir müssen abwarten, wie der Rennhang auf die großen Temperaturunterschiede reagiert“, berichtet Teammanagerin Gitti Köck.
Bei den Damen ist der Japanerin Tsubaki Miki die kleine PGS-Kristallkugel bei 141 Punkten Vorsprung auf Sabine Payer wohl kaum noch zu nehmen. Die Kärntnerin rangiert aktuell fünf Zähler vor der Italienerin Elisa Caffont und 66 Punkte vor deren Landsfrau Lucia Dalmasso auf Platz zwei. Bei den Herren geht der Italiener Maurizio Bormolini in der Disziplinenwertung mit einem Polster von 80 Zählern auf Doppel-Olympiasieger Benjamin Karl in das PGS-Saisonfinale.
Ski Austria-Aufgebot für den Snowboardcross-Weltcup im Montafon:
Damen (2): Tanja Kobald (ST), Pia Zerkhold (NÖ).
Herren (5): Jakob Dusek (NÖ), Alessandro Hämmerle, Elias Leitner (beide V), Lukas Pachner (W), David Pickl (ST).
Ski Austria-Aufgebot für die Weltcup-Parallelriesentorläufe in Val St. Come:
Damen (3): Martina Ankele, Sabine Payer (beide K), Claudia Riegler (S).
Herren (8): Arvid Auner, Christoph Karner, Matthäus Pink (alle ST), Dominik Burgstaller, Benjamin Karl (beide NÖ), Fabian Obmann, Alexander Payer (beide K), Andreas Prommegger (S).
Die Live-Übertragungen in ORF SPORT + und ORF ON:
- Samstag, 14. März, 18.55 Uhr, OSP: PGS in Val St. Come (Kommentator Thomas Rathgeb)
- Sonntag, 15. März, 10.55 Uhr, ORF ON: Snowboardcross in Montafon (Kommentator Andreas Thonhauser, Moderator Andreas Blumm ab 11.35 Uhr live in OSP, Highlights um 19.50 Uhr in ORF 1)
- Sonntag, 15. März, 17.55 Uhr, OSP: PGS in Val St. Come (Kommentator Thomas Rathgeb)