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Wiener Tradition 2.0 - Altes neues Handwerk

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Was fast provokant klingt, ist in Wien eine Tradition innerhalb der Tradition. Erkenntnis, Fortschritt, Manifestieren des Gelernten und Aufbruch zu Neuem: All das findet in einem beständigen Fluss statt. Der Film fängt die Handwerkskunst ein, bevor sie den nächsten Innovationsschritt macht. Mit Augenzwinkern ist Barbara Weissenbeck und Gerald Benesch ein wertschätzender Einblick in fast Vergessenes gelungen.

Zuckerlwerkstatt Wien
ORF/Filmwerkstatt Wien

Kindheitserinnerungen werden wahr, wenn DIE ZUCKERLWERKSTATT nach alten Rezepturen und Musterbüchern handgemachte Zuckerl live produziert. Klaus Mühlbauer ist nicht zu bremsen, wenn es um Material- und Designinnovation bei seinen Hüten geht - er zählt sogar Brad Pitt zu seinen Stammkunden. Die Modeschöpferin Susanne Bisovsky wiederum interpretiert „Tracht“ viel weiter als vermutet, hat sie doch bei Helmut Lang und Vivienne Westwood gelernt.

Maßgeschneiderte Tracht, in aufwendiger Handarbeit verziert – das zeichnet Susanne Bisovsky aus
ORF/Filmwerkstatt Wien

Thomas Petz hat den Beruf des Hornkammmachers vom Großvater übernommen, mit neuen Designs erweitert und produziert heute viel mehr als nur Kämme aus afrikanischen Rinderhörnern. Andreas Gugumuck züchtet und verwertet Schnecken und kocht mit alten Rezepten.

Kaiserin Maria Theresia hatte einst einen privaten Weingarten. Dieser wurde von den WienWein-Winzern reanimiert – und der ‚Gemischte Satz’ wiederbelebt.
ORF/Filmwerkstatt Wien

Dazu passt am besten ein wieder entdeckter „Gemischter Satz“ der WIENWEIN-Gruppe. Die sechs Winzer waren außerdem form- und namensgebend für eine Glasserie bei LOBMEYR Glaswaren, der weltberühmten Wiener Glas-Manufaktur.

Für Tiffanys New York werden Miniaturen der berühmten Lobmeyr-Luster der Metropolitan Oper gefertigt.
ORF/Filmwerkstatt Wien

Aber auch Kulinarik und Genuss haben neu interpretierte Tradition in Wien, denn coole Senioren backen Kuchen und Torten in einem Kaffeehaus, das als lustiger Pop-up-Store begann. DIE VOLLPENSION sieht sich als Generationen verbindendes Projekt.

Gestaltung
Barbara Weissenbeck und Gerald Benesch

Links:

Regie

Barbara Weissenbeck

Gerald Benesch