Expeditionen

Leben im Gailtal

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Im Unteren Gailtal, das sich malerisch entlang der italienischen Grenze von Hermagor bis nach Fürnitz zieht, ist die Kultur stark vom Austausch mit dem Fremden bestimmt. So zogen die Bauern früher als Säumer mit ihren Pferden über die Berge, und traten als Händler mit Menschen aus anderen Ländern in Kontakt. Die Almen und Wiesen werden wie einst von Bergbauernfamilien bewirtschaftet, die sich heute mehr denn je ihrer Rolle als Landschaftspfleger bewusst sind. Eine große Bedeutung hat das Slowenische, das sich nicht nur in Flurnamen und Liedern wiederfindet. Unter den Bräuchen sticht besonders der Untergailtaler Kirchtag heraus, der in Feistritz abgehalten wird. Hier hat sich das Brauchtum in seinem besten Sinn erhalten, und hier kommen die Leute zusammen und leben die in dieser Region so wichtige Gemeinschaft. Gestalter Martin Vogg portraitiert für ORF III Heimat Österreich diese Region und die Menschen, die hier oft schon seit Generationen verwurzelt sind.

Regie

Martin Vogg