Alfred Dorfer
ORF/Ali Schafler
Alfred Dorfer

Alles Gute zum 60er, Alfred Dorfer!

Programmschwerpunkt ab 12. Oktober.

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Alfred Dorfer löst mit seinem Humor und seiner scharfzüngigen Satire seit Jahrzehnten Begeisterungsstürme beim Publikum aus. Am 11. Oktober wird der Kabarettist, Regisseur und Schauspieler, der an der Seite von Josef Hader in der Komödie „Indien“ überregionale Bekanntheit erlangte, 60 Jahre alt. Von Dienstag, dem 12., bis Freitag, dem 15. Oktober, würdigt ORF III den Jubilar mit einem Schwerpunkt, dessen Höhepunkt ein neues „Best of“ seines Schaffens ist.

Zum Auftakt zeigt ORF III am Dienstag, dem 12. Oktober, Alfred Dorfers Kultprogramm „Badeschluss“ (22.45 Uhr), aufgezeichnet im Orpheum Graz 1998.

Alfred Dorfer
ORF/Milenko Badzic
Alfred Dorfer

Am Donnerstag, dem 14. Oktober, blickt der Jubilar in der ORF-III-„Donnerstag Nacht“ auf sein kabarettistisches Werk zurück. „bisjetzt“ (21.55 Uhr) bilanziert vier Solo- und etwa ein Dutzend weiterer Programme, die er gemeinsam mit Kollegen wie Roland Düringer, Josef Hader oder Andrea Händler auf die Bühne gestellt hat. Eine Fülle an Nummern und Pointen also, aus denen sich leicht ein Kombinationsprogramm basteln ließe. Aber Dorfer machte mehr daraus: Er setzte in „bisjetzt“ Sketches und Ideen aus alten Programmen so zusammen, dass der Eindruck eines neuen entstand: eine Art Lebensgeschichte von den „Freuden“ der Kindheit bis zur „Lust“ des Älterwerdens.

Alfred Dorfer
ORF/Ali Schafler
Alfred Dorfer

Noch mehr Höhepunkte aus Dorfers Karriere gibt es am Freitag, dem 15. Oktober: „Best Of Alfred Dorfer“, neu gestaltet von Mario Kopf, wirft einen Blick auf die vielseitige Karriere des österreichischen Ausnahmekünstlers und lässt ihn mit Anekdoten und Glückwünschen bekannter Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter wie Josef Hader, Andrea Händler, Andreas Vitásek, Florian Scheuba, Ingrid Thurnher, Eva Billisich, Gunkl oder Reinhard Nowak hochleben.

Josef Hader erzählt etwa von der ersten gemeinsamen Autofahrt, aus der sich eine einzigartige Freundschaft entwickelte, die Hader so beschreibt: „Der Fredi ist der einzige Kabarettist, mit dem ich mich treffe und bei dem vom ersten Moment an die jahrzehntelange Freundschaft sofort wieder spürbar ist, ohne dass Anlaufzeit nötig ist. Da ist eine Vertrautheit und Einstimmigkeit.“ Außerdem hält Hader den besonderen Charakter Dorfers fest, der auch für dessen Erfolg maßgeblich ist: „Fredi hat die Qualität als Schauspieler und in den Programmen, dass er sehr verletzlich und fein ist.“

Reinhard Nowak hingegen berichtet von berauschten Eskapaden während und nach den Auftritten von „Schlabarett“ – nackt oder in Feinripp. Und Andreas Vitasek erzählt von Kindheitserfahrungen, die er mit Dorfer teilt, spricht über Kabarettisten im Pensionsalter und drückt daneben auch noch seine Bewunderung für den Kollegen aus: „Er ist einzigartig, unverwechselbar. Eine eigene Farbe, Spielart und Nische – das macht ihn aus, das macht jeden guten Kabarettisten aus.“

Um 21.35 Uhr ist Dorfer neben Roland Düringer und Monica Weinzettl in seiner Paraderolle als Herr Weber im Spielfilm „MA 2412 – Die Staatsdiener“ zu erleben.

ORF/MR-Film/Petro Domenigg