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Maria Schovkuta ist überglücklich, dass sie nach wie vor in ihrem Haus lebt.
'40 Jahre Tschernobyl'

WELTjournal +

Überleben - die Babuschkas von Tschernobyl

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Ungeachtet aller Verbote und Warnungen der Regierung lebt eine Gruppe älterer Frauen in der hochradioaktiven Todeszone rund um den Katastrophenreaktor von Tschernobyl. Männer und Kinder sind an den Folgen der Verstrahlung gestorben, doch die Babuschkas erfreuen sich trotz aller Umstände guter Gesundheit und geben der Wissenschaft Rätsel auf.

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Drei Babuschkas, die in der Sperrzone rund um Tschernobyl leben, feiern Ostern mit hochprozentigem Alkohol.

Hanna, Valentina und Maria - die jüngste 72, die älteste 85 - sind nach den Zwangsevakuierungen wieder in ihre Häuser nahe Tschernobyl zurückgekehrt und führen ein beschauliches Leben in einer idyllischen, aber radioaktiv belasteten Gegend. Die einzigen Menschen, die sie hin und wieder in der Sperrzone sehen, sind Soldaten, Wissenschaftler oder Jugendliche, die sich als Mutprobe vor dem verstrahlten Reaktorblock fotografieren.

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Immer wieder dringen Abenteuerlustige in die gesperrte Zone ein. Das ist illegal, doch sie sind fasziniert von dem Flair des verseuchten Gebiets.

Regie

Anne Bogart

Holly Morris