Universum

Tierfilmer hautnah

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Nichts ist gefährlicher und zeitaufwendiger als Tiere zu filmen. Das nötige Glück vorausgesetzt.

Denn wilde Tiere vor die Kamera zu bekommen ist eine Mammutaufgabe, die sich kaum planen lässt. Die neue „Universum“-Produktion „Tierfilmer hautnah“ zeigt wie diese Filme entstehen. Die „Universum“-Kamerateams und die Partner des NDR geben dabei völlig neue und einzigartige Einblicke in ihre Arbeit.

 

Im Bild: Unterwasseraufnahmen bei den überschwemmten Mangroven.
ORF/Cosmos Factory
Im Bild: Unterwasseraufnahmen bei den überschwemmten Mangroven.

Man merkt den spektakulären und atemberaubenden Bildern kaum an, unter welchen Strapazen sie aufgenommen werden. Manchmal sind die Kameraleute als Einzelkämpfer unterwegs, meist aber im Team, das sich in- und auswendig kennt, wie Filmemacher Harald Pokieser weiß: „Du musst gerne zusammen sein, dann kann man auch gute Arbeit leisten. Wir verbringen mit unseren Teams wahrscheinlich mehr Zeit als mit unseren Familien. Wenn da die Chemie nicht stimmt, bist Du verloren.“ Trockene Wüsten, eisig kalte Schneelandschaften, feucht-schwüle Dschungel, wilde Ozeane oder steile Berge sind das Büro der Tierfilmer. „Um erfolgreich Bilder zu machen, ist die Kenntnis von der Natur ganz essenziell. Beim Rotfußfalken kündigt sich das Weibchen rufend an, oft auch das Männchen und wir wissen, jetzt passiert’s, Kamera einschalten“, verraten die Filmer Leander Khil und Mario Kreuzer. Oft werden Pläne über den Haufen geworfen, erzählt Regisseur Heinz Leger: „Es gibt Motive, die wehren sich, wie die Haselklamm im Nationalpark Kalkalpen. Wir sind jetzt zum vierten Mal da. Jedes Mal hat irgendwas nicht gepasst, Wasserstand zu hoch, der Wind ist zu stark. Bei dieser Schlucht muss einfach alles passen.“ Dann wiederum geschehen völlig unerwartet wundervolle Ereignisse direkt vor der Kamera. Was bei den Dreharbeiten rund um den Globus und meist fernab jedweder Zivilisation passiert, zeigt dieser Film.

 

Ein Absturz mit dem Ballon in Indien, Blitze, die in Kameras einschlagen, Regen und Schmelzwasser, die aus einem Rinnsal einen reißenden Wildbach machen, bringen die Teams in Gefahr. Krokodilbabys, die auf dem Kopf der Mutter spielen, wilde Kängurus, die sich füttern lassen, kaum auffindbare Vögel, die dann direkt vor der Kamera landen, sind dann emotionale Momente der positiven Sorte.

 

Im Bild: Kameramann Hubert Doppler und Regisseur Heinz Leger.
ORF/Interspot/Matthias Aberer
Im Bild: Kameramann Hubert Doppler und Regisseur Heinz Leger.

„Tierfilmer hautnah“ zeigt noch nie dagewesene Einblicke in die Arbeitswelt der weltbesten Naturfilmer. Zu ihnen gehören auch die österreichischen Regisseure Harald Pokieser, Mario Kreuzer und Heinz Leger, der exklusive Making-of-Szenen aus seinem neuen Zweiteiler über Österreichs Nationalparks – am Dienstag, dem 28. September und 5. Oktober, jeweils um 20.15 Uhr in ORF 2 als „Universum“-TV-Premiere zu sehen – liefert.