ORF-kofinanziertes Drama erzählt in ORF-Premiere mit u. a. Paula Beer, Jannis Niewöhner, Joel Basman, Damian Hardung und Katja Riemann Geschichte der berüchtigten „Greiferin“
Die Lebensgeschichte von Stella Goldschlag erzählt Kilian Riedhofs vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanziertes Drama „Stella. Ein Leben“. Um sich und ihre Familie vor der Deportation zu bewahren, wird die junge Jüdin zur „Greiferin“ und denunziert zahlreiche jüdische Mitbürger:innen. In dem Film nach einem Drehbuch von Marc Blöbaum, Jan Braren und Kilian Riedhof sind u. a. Paula Beer, Jannis Niewöhner, Joel Basman, Damian Hardung, Lukas Miko und Katja Riemann zu sehen.
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Stella (Paula Beer), eine junge, deutsche Jüdin, wächst während der Herrschaft des NS-Regimes in Berlin auf. Sie träumt von einer Karriere als Jazz-Sängerin, trotz aller Repressalien. Als sie 1944 zusammen mit ihren Eltern untertauchen muss, verwandelt sich ihr Leben in eine schuldhafte Tragödie. Durch einen Verrat wird sie von der Gestapo gefasst, gefoltert und zur „Greiferin“: Um sich und ihre Eltern vor der Deportation nach Auschwitz zu bewahren, beginnt Stella, systematisch andere Juden zu verraten. Von September 1943 bis Kriegsende lieferte Stella Goldschlag Hunderte Jüdinnen und Juden an die Gestapo.