Stars & Talente by Leona König
„Stars & Talente by Leona König“ stehen wieder im ORF-Rampenlicht! Während schon die Vorbereitungen für die diesjährige Ausgabe des Musikförderpreises „Goldene Note“ laufen – Audition ist am 12. April (Details unter im-foundation.com/auditions-der-goldenen-note-2025/) – geht am Sonntag, dem 23. März 2025, die fünfte Staffel der ORF-Reihe „Stars & Talente“ mit weiteren fünf Folgen in die zweite Halbzeit. Die leidenschaftliche Nachwuchsförderin Leona König, Initiatorin und Moderatorin beider Formate, bringt jeweils sonntags um 17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON aufstrebende junge Musikerinnen und Musiker – allesamt Finalistinnen und Finalisten der „Goldenen Note 2024“ – wieder mit arrivierten Künstlergrößen zusammen. Das Format begleitet die hochbegabten Kinder und Jugendlichen so ein weiteres Stück ihres Weges.
Zum Auftakt kommt es zu einer kreativen Begegnung zwischen dem chilenisch-US-amerikanischen Tenor Jonathan Tetelman und dem in Klosterneuburg/Niederösterreich lebenden zehnjährigen Violinisten Nikoloz Menabde mit georgisch-ukrainischen Wurzeln. Begleitet von Jungpianistin Sunny Ritter, Gewinnerin der „Goldenen Note 2022“, steht am Ende der Sendung ein musikalischer Auftritt von Star und Talent mit der weltberühmten Tenor-Arie „E lucevan le stelle“ („Und es leuchten die Sterne“) aus Giacomo Puccinis Oper „Tosca“. Davor trifft Leona König die beiden getrennt zum persönlichen Gespräch.
Tetelman: „Offensichtlich viel Potenzial“
Ausgerechnet mit einer „Tosca“-Inszenierung im Theater an der Wien gab Startenor Jonathan Tetelman 2022 sein Wien-Debüt und deklariert den Klassiker als seine Lieblingsoper von Puccini: „Ein richtiger Opernthriller mit allen Zutaten, die ein guter Krimi braucht“, betont der Sänger, der kürzlich erst von New York nach Berlin zog, wo ihn die Energie der Stadt, die Kunst und Musik so begeistern. Vor allem mit der Hauptpartie des Malers Mario Cavaradossi könne er sich gut identifizieren, wie er im Gespräch mit Leona König erzählt. Eine Tenor-Rolle, obwohl der Künstler zunächst das Bariton-Fach studiert hatte: „Das war eine Fehldiagnose, dass man mich zunächst für einen Bariton gehalten hat. Erst im zweiten Anlauf habe ich dann die Ausbildung als Tenor, der ich immer war, bekommen“, berichtet der in Chile geborene US-Amerikaner. Das Singen habe ihn schon sehr früh interessiert. Daher begann seine eigene Karriere, die ihn von der Klassik über den Jazz und Rock – inklusive Auftritten mit eigener Band oder als DJ – wieder zur Klassik führten, bereits im Kindesalter im Chor „Das war ein Knabenchor, ähnlich dem der Wiener Sängerknaben, mit denen ich zuletzt bei ‚Christmas in Vienna‘ aufgetreten bin“, so Tetelman.
Die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt ihm persönlich sehr am Herzen, angefangen bei seinen zwei eigenen, noch sehr jungen Töchtern, die er klassisch erziehen will. „Die beiden wachsen nun einmal in meiner Welt auf, ich glaube, da haben sie keine andere Wahl“, scherzt Tetelman. Von Leona Königs Schützlingen Nikoloz Menabde und Sunny Ritter zeigt sich der Opernstar noch vor den gemeinsamen Proben sofort angetan: „Die beiden sind noch sehr jung, aber sie strahlen und haben offensichtlich viel Potenzial für diese Musikrichtung.“

Menabde: „Ich will immer besser werden!“
Als Nachwuchskünstler dieser „Stars & Talente“-Ausgabe steht noch vor dem gemeinsamen Auftritt im Konzertsaal des Wiener Palais Ehrbar der junge Violinist Nikoloz Menabde im Mittelpunkt der Sendung. Gemeinsam mit dem zehnjährigen Buben besucht Leona König das Haus der Musik, auf den Spuren weiterer Klassikgrößen wie Mozart und Beethoven. Ersterer ist Nikos großes Vorbild, mit zweiterem habe er nur die Frisur gemein, scherzt der hochbegabte Sohn einer Geigerin und eines Dirigenten. Und: „Ich habe mit fünf mein erstes Lied komponiert, Beethoven erst mit zwölf“, ergänzt der junge Musiker, der mit rund vier Jahren schon seine erste Violine bekam, augenzwinkernd.
Neben seiner Leidenschaft für sein Instrument und das Dirigieren, das ihm sein Vater nähergebracht hat, betreibt Niko auch sehr viel Sport – etwa Tennis, Judo, Schwimmen, Rad-, Roller oder Skateboard-Fahren – und hat viel für das Zaubern übrig, wie er Leona König zeigt. Ob er nun Violinist, Dirigent oder gar Zauberer wird, weiß er noch nicht. Fix ist: Er liebt die Bühne. Seit seiner Teilnahme am Finale der „Goldenen Note 2024“ durfte das Temperamentbündel bereits mehrfach auf einer solchen stehen, u. a. bei Konzerten im Wiener Muth oder bei den Salzkammergut Festwochen in Gmunden. Und: „Ich will immer besser werden und setze mir immer neue Ziele.“
Für seinen Auftritt bei „Stars & Talente“ hat Niko Menabde rund vier Wochen geübt. Vom Ergebnis – der Darbietung des Arienhits „E lucevan le stelle“ aus „Tosca“ von Startenor Jonathan Tetelman in Begleitung von Nikoloz Menabde und Pianistin Sunny Ritter – darf sich Leona König im berühmten Konzertsaal des Palais Ehrbar persönlich überzeugen. Und wird nicht enttäuscht. „Einfach großartig!“, schwärmt sie.

Weitere „Stars & Talente“-Folgen mit Konovalova, Nolz und Sampson, „Goldene Note“-Audition zum Staffelende, großes Finale am 6. Juni
In den weiteren Ausgaben von „Stars & Talente“ sind Liudmila Konovalova, Solistin des Wiener Staatsballetts (30. März), Popsänger Cesár Sampson (6. April) und die österreichische Sopranistin Patricia Nolz (13. April) als prominente Nachwuchsförderer zu sehen. Die aktuelle Staffel beschließt am 29. Mai das „Goldene Note“-Semifinale mit den Höhepunkten der diesjährigen Audition, gefolgt vom großen Finale in Form einer glanzvollen Show am 6. Juni in ORF 2.