Jennifer Davison und Bea Robein moderieren "Rezeptfrei!"
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Jennifer Davison und Bea Robein moderieren "Rezeptfrei!"

Rezeptfrei!

Kunst als fünfte Säule der Gesundheit

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Kann Singen, Tanzen oder Malen das Wohlbefinden stärken? Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Kunst und Kultur können sich positiv auf Körper und Psyche auswirken. Unter der Regie von Hanna Jungwirth und Heidi Neuburger-Dumancic zeigt die ORF-Kulturreihe „Rezeptfrei!“, wie Kunst und Kultur das Wohlbefinden stärken können – praxisnah, unkompliziert und ohne Anspruch auf Perfektion.

Rezeptfrei - Regie- und Moderationsteam: Heidi Neuburger-Dumancic, Jennifer Davison, Hanna Jungwirth und Bea Robein
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Regie- und Moderationsteam: Heidi Neuburger-Dumancic, Jennifer Davison, Hanna Jungwirth und Bea Robein

Die Opernsängerinnen Bea Robein und Jennifer Davison beschäftigen sich seit Jahren mit „Arts and Health“. In der Sendung zeigen sie gemeinsam mit Kreativen, wie sich Kunst im Alltag ausprobieren lässt. Das Publikum bekommt niederschwellige Anregungen, um durch Gesang, Bewegung und kreatives Gestalten mehr Wohlbefinden zu erfahren.

Die fünf Säulen der Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation nennt vier wichtige Bereiche für die Gesundheit. „Rezeptfrei!“ rückt eine fünfte Säule in den Mittelpunkt: Kunst und Kultur.

  • Bewegung – unterstützt Herz-Kreislauf-System und Immunsystem.
  • Ernährung – eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis für Leistungsfähigkeit.
  • Schlaf – Erholung und Regeneration sind wichtige Grundlagen der Gesundheit.
  • Soziale Beziehungen – Verbundenheit kann vor Einsamkeit schützen und die Resilienz stärken.
  • Kunst und Kultur – Singen, Tanzen und Gestalten können sich positiv auf Körper und Psyche auswirken.

Was Kunst bewirken kann

Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation untersuchte rund 3.000 Studien zu den Auswirkungen von Kunst auf die Gesundheit. Demnach kann der Umgang mit Kunst und Kultur nicht nur das psychische, sondern auch das körperliche Wohlbefinden unterstützen.

Regieteam Hanna Jungwirth und Heidi Neuburger-Dumancic
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Regieteam Hanna Jungwirth und Heidi Neuburger-Dumancic

Auch international wird das Thema aufgegriffen: In Schottland führte das Projekt „Healing Arts Scotland“ laut vorliegendem Sendungsmaterial zu einem Umdenken auf politischer Ebene. In der EU vernetzt das Projekt „Culture for Health“ Länder und Initiativen. In Österreich könnten Projekte wie „Art Waves“ dazu beitragen, das Bewusstsein für die möglichen positiven Wirkungen von Kunst zu stärken.

Sechs kreative Zugänge zum Wohlbefinden

Die erste Staffel widmet sich unterschiedlichen künstlerischen Aktivitäten und ihren möglichen Wirkungen:

Singen

Folge 1

So. 08.11.2026/ 09:05 -2

Singen stimuliert das Nervensystem, unterstützt die Atmung und fördert die Herz-Kreislauf-Fitness. Es kann außerdem die Ausschüttung von Botenstoffen wie Endorphinen, Serotonin und Dopamin anregen und so zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen.

In der ersten Folge laden die Opernsängerinnen Bea Robein und Jennifer Davison dazu ein, die eigene Stimme zu entdecken, bewusst zu atmen und gemeinsam die Freude am Ausprobieren wiederzufinden.

Bewegung

Folge 2

So. 15.11.2026/ 09:05 -2

In der zweiten Folge zeigt der in Wien geborene Choreograf Kirin España, wie Bewegung in Kombination mit Musik unser Wohlbefinden positiv beeinflussen kann.

Bewegung fördert Ausdauer, Gleichgewicht und Herz-Kreislauf-Fitness. Sie kann auch das Gehirn trainieren und wird mit einem geringeren Demenzrisiko in Verbindung gebracht.

Malen

Folge 3

So. 22.11.2026/ 09:05 -2

Konzentriertes Malen kann beruhigend wirken und Emotionen nonverbal ausdrücken. Es kann die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin anregen, die Feinmotorik fördern und dabei helfen, die Aufmerksamkeit auf den Moment zu richten.

Die Künstlerin und Kunsttherapeutin Martina Toman findet zum Beispiel, dass der konzentrierte Blick beim Malen gerade in Zeiten der visuellen Flut enorm hilfreich sein kann. Die beiden Opernsängerinnen Bea und Jennifer probieren es in Folge 3 gemeinsam mit ihr aus.

Schreiben

Folge 4

So. 06.12.2026/ 09:05 -2

Vor allem intuitives Schreiben kann dabei helfen, Stress und Angst zu reduzieren, Gedanken und Emotionen zu ordnen und das Arbeitsgedächtnis zu entlasten. Es kann auch den Schlaf unterstützen.

Intuitives Schreiben zum Beispiel kann Stress und Angst reduzieren, den Kopf entlasten und für besseren Schlaf sorgen. In der vierten Folge beschäftigen sich Bea und Jennifer mit der Kunst des handschriftlichen Textes. Schreibcoachin und Kreativpädagogin Unica Neuspiel hat dazu ein paar alltagstaugliche Übungen und Tipps parat.

Lachen

Folge 5

So. 13.12.2026/ 09:05 -2

Lachen aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn und setzt Dopamin frei. Es kann in belastenden Lebenssituationen helfen, die Muskeln entspannen und durch die Ausschüttung von Endorphinen schmerzlindernd wirken.

Dass Lachen positive Effekte auf Stimmung und Gesundheit hat, ist längst erwiesen. In der fünften Folge berichtet Schauspieler Hubertus Zorell über die positiven Effekte des Lachens auf Stimmung und Gesundheit. Als künstlerischer Leiter der CiniClowns Oberösterreich hat er in diesem Bereich viel Erfahrung.

Kreatives Arbeiten mit den Händen

Folge 6

So. 20.12.2026/ 09:05 -2

Kreativsein durch handwerkliche Tätigkeiten zum Beispiel senkt nachweislich den Cortisolspiegel und hilft dabei, den Fokus auf den Moment wiederherzustellen. Dass es guttut, mit den Händen zu kneten und etwas zu formen, kennen manche vielleicht schon. Wie wir uns dieses Wissen zunutze machen können, besprechen Jennifer und Bea in der sechsten und vorerst letzten Folge mit Kunsttherapeutin Elisabeth Banach. Wie immer gibt es auch hier Tipps für zuhause.

Kreative Tätigkeiten mit den Händen können den Cortisolspiegel senken und die Emotionsregulation unterstützen. Sinnliche Eindrücke helfen dabei, im Hier und Jetzt anzukommen. Dabei können auch Gehirnwellen angeregt werden, die mit meditativen Zuständen in Verbindung gebracht werden.

Gestaltung
Heidi Neuburger-Dumančić, Hanna Jungwirth

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