Patti Smith: Poesie und Punk
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Für die Bühne geboren: Patti Smith
kulturMONTAG '75 Jahre Wiener Festwochen'

Patti Smith: Poesie und Punk

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Die Regisseurinnen Sophie Peyrard und Anne Cutaïa erzählen in ihrer Doku die Geschichte einer Künstlerin par excellence, die den Rock mit den Mitteln der Poesie revolutionierte.

Mehr als 50 Jahre dauert ihre Karriere nun schon an, ein Welthit reichte, ihren Status als Rock-Ikone auf ewig zu zementieren: „Because the Night“. Patti Smith galt als das, was man als seltsames Kind bezeichnet und hielt sich selbst für ein Alien. Wie versöhnt man sich mit solchen Etikettierungen? Was Smith betrifft, so schafft sie ihre eigenen Maßstäbe. Sie verschmilzt Männliches und Weibliches, mischt Underground und Hochkultur. Ihr einziges Ziel: die Regeln loszuwerden, die ihr im Weg stehen, sich frei zu fühlen, sie selbst zu sein. Am 21. Mai gastiert die Godmother of Punk mit dem Patti Smith Quartet bei den Wiener Festwochen.

Patti Smith: Poesie und Punk
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Patti Smith, Künstlerin par excellence

1967. Eine schlaksige junge Frau kommt aus New Jersey nach Manhattan, der amerikanischen Hauptstadt der Selbstfindung. Hinter sich hat Patti Smith ein anonym geborenes Baby zurückgelassen und ein Leben, das ihr viel zu eng geworden ist. Sie reist mit Arthur Rimbauds „Illuminations“ und einer Polaroidkamera im Gepäck.

Patti Smith: Poesie und Punk
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Fotograf Robert Mapplethorpe – für Patti Smith war es Liebe auf den ersten Blick

Die erste Person, die sie trifft, wird eine Liebe auf den ersten Blick sein: der zwanzigjährige Fotograf Robert Mapplethorpe kennt keine Grenzen in seinem Ehrgeiz, mit ihm wird Patti die Stadt erobern, die niemals schläft. In den Gängen des Chelsea Hotels, zusammen mit Allen Ginsberg, Sam Shepard und Richard Burroughs, verfeinert sie ihr schriftstellerisches Talent.

Patti Smith: Poesie und Punk
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Die Rocksängerin und Dichterin Patti Smith posiert am 7. Mai 1971 im legendären Hotel Chelsea in New York City, für ein Porträt

Nach einigen bemerkenswerten öffentlichen Lesungen ihrer Gedichte schließt sich ihr der Gitarrist Lenny Kaye an und sie nimmt ihre erste selbstproduzierte Single auf: „Hey Joe/Piss Factory“. Die Platte wird zum Instant-Erfolg und etabliert einen radikal neuen Stil des Schreibens und Singens, bei dem Patti Smiths tiefe Stimme Rock-Standards erschüttert.

Patti Smith: Poesie und Punk
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Patti Smith bei einem Auftritt mit Lenny Kaye (links) im CBGB’s Club in New York City am 4. April 1975

Es folgen Konzerte in den legendären Sälen des East Village. Die Künstlerin entpuppt sich als geborene Performerin, die drei Stunden ohne Pause auf der Bühne stehen kann. Clive Davis, Entdecker von Janis Joplin, nimmt sie unter Vertrag, Patti nimmt ihre erstes LP auf: das längst legendäre Album „Horses“ aus dem Jahr 1975.

Patti Smith: Poesie und Punk
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Die Sängerin und Dichterin Patti Smith tritt am 12. Juni 1978 in Atlanta, Georgia, live bei WKLS-FM auf

Smith wird zur geistigen Mutter der Punkmusik, indem sie mit Konventionen bricht, Phantasie und Poesie in ihr Werk einfließen lässt. Basierend auf seltenem Archivmaterial und Ausschnitten aus legendären Konzerten zeichnet die Doku von Anne Cutaïa und Sophie Peyrard den Weg einer unersättlichen Dichterin, Musikerin und Fotografin nach, die zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit geworden ist.

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