matinee Zum 85. Geb. v. Erika Pluhar am 28.2.2024:

Orte der Kindheit

Erika Pluhar

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Erika Pluhar kann auf ein vielseitiges Künstlerinnenleben zurückblicken. Gemeinsam mit Peter Schneeberger besucht die Schauspielerin, Sängerin Regisseurin und Autorin die Orte ihrer Kindheit und gibt in dem von Ute Gebhardt gestalteten Film Einblick in ihre frühesten Erinnerungen.

Erika Pluhar
ORF/PRE TV

Die 1939 geborene Pluhar war ein Kriegskind - der Alltag geprägt von Bombenangriffen, Zerstörung und Angst. Schon als Kind hörte sie den Ruf der Bretter, die für viele die Welt bedeuten.

Erika Pluhar, Peter Schneeberger.
Erika Pluhar
Erika Pluhar und Peter Schneeberger.

Als sie das durch einen Bombentreffer schwer beschädigte Burgtheater sah, wollte sie nur eines: „Dort einmal Schauspielerin sein.“ Geborgenheit, Ermunterung und Zuversicht erlebte sie erst im oberösterreichischen Pfaffstätten, wohin die Familie evakuiert worden war. Die friedliche Landschaft, die erste Kinovorführung ihres Lebens, die Tänze für die alte „Gräfin“, die ihr Bühnentalent schon früh entdeckte, waren für sie prägend.

Erika Pluhar und Peter Schneeberger
ORF/PRE TV
Erika Pluhar und Peter Schneeberger

Erika Pluhars größtes Glück war die Schulzeit, als sie schließlich Lesen und Schreiben lernte. Die Welt der Buchstaben und der Fantasie gab ihr die Möglichkeit, der Härte des Nachkriegsalltags und der qualvollen Enge der Wohnung zu entfliehen. Mit Peter Schneeberger spricht sie darüber, warum sie die Donau so liebt und warum die Sehnsucht nach einer friedlichen Welt sie so sehr prägte.

Regie
Ute Gebhardt

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