Österreich-Bild aus dem Landesstudio Burgenland

Roma. Eine filmische Annäherung

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Mit " Roma. Eine filmische Annäherung." widmet sich Regisseur Robert Dornhelm der Geschichte, Kultur und Gegenwart der Burgenland-Roma - einer Volksgruppe, die seit Jahrhunderten in Österreich verwurzelt ist und dennoch bis heute mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Diskriminierung konfrontiert ist. Die Dokumentation spannt einen Bogen von den 1930er-Jahren bis in die Gegenwart und erhält durch Texte von Michael Köhlmeier eine besondere literarische Ebene.
Der Leitsatz des Films - "Erst wenn ihr geworden seid wie wir, dürft ihr sein, wie ihr seid" - verweist auf die jahrhundertelange Geschichte der Anpassung, Verfolgung und Zurückweisung. Doch die Dokumentation zeigt die Volksgruppe nicht nur als Opfer historischer Gewalt. Vielmehr erzählt er von einer lebendigen Kultur: von Musik, Traditionen, Familiengeschichten, Erinnerungen und dem Stolz, die eigene Geschichte selbst zu erzählen. Die Roma-Community hat aktiv am Film mitgewirkt. In Oslip im Burgenland wurde ein Set geschaffen, das an ein Roma-Lager der 1930er-Jahre erinnert - mit Musik, Tanz, Kochen, Gesprächen und Alltagsszenen. So entstand kein Blick von außen, sondern eine poetische Annäherung an Menschen, deren Stimmen, Gesichter und Geschichten den Film tragen.

Gestaltung

Robert Dornhelm

Kamera

Harald Staudach

Buch

Michael Köhlmeier

Schnitt

Klaus Hundsbichler