
My favourite Melodies - Lang Lang
Im Alter von zwei Jahren sieht Lang Lang in einer Episode von „Tom und Jerry“, wie Tom die Ungarische Rhapsodie Nr. 2 von Franz Liszt spielt. Es ist ein Erweckungserlebnis, der kleine Bub will unbedingt Klavier spielen lernen. Mit fünf Jahren gewinnt er bereits einen Wettbewerb, mit 17 beschert ihm ein Einspringen beim Ravinia Festival in den USA den internationalen Durchbruch.
Immer wieder tritt Lang Lang bei Großereignissen auf, etwa bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Peking 2008 oder bei der Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama. Längst ist der heute 44-Jährige ein Botschafter der klassischen Musik, der in den großen Konzertsälen der Welt brilliert – und der mit derselben Begeisterung das Repertoire pflegt, das viele Klavierschüler:innen aus dem eigenen Unterricht kennen.
In der Reihe „My favourite Melodies“ nimmt uns Lang Lang mit auf eine persönliche Reise mit seinen Lieblingsmelodien, von Beethovens „Für Elise“ zu Debussys „Clair de Lune“, von J. S. Bach und Johannes Brahms bis hin zu Filmmusik, etwa aus „Das Dschungelbuch“ oder „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Gefilmt an einzigartigen Orten in Paris, zum Beispiel bei einer nächtlichen Fahrt über die Seine, beflügeln die Darbietungen des chinesischen Pianisten die Fantasie des Publikums und wecken einige der schönsten Kindheitserinnerungen.
Regie
Sophie-Caroline Danner
Elmar Kruse