Liebesg´schichten und Heiratssachen

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In der 5. Sendung begleitet Nina Horowitz

Nina Horowitz
ORF/Roman Zach-Kiesling

wieder sechs Singles auf der Suche nach ihrer großen Liebe.

Christa
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner

Christa, 56-jährige Frisörmeisterin aus Niederösterreich, glaubt zu wissen, was einen Mann so richtig sexy macht: ein knackiger Hintern. Was die Haarpracht des Zukünftigen angeht, hat die Friseurmeisterin auch ganz genaue Vorstellungen: Sie soll vorhanden sein. „Ich mag einfach keine Glatzen. Und wenn ein Mann sich die Haare färben will, dann sträubt sich alles in mir. Was soll ich machen! Das finde ich einfach nicht männlich.“ Aber natürlich zählen für die 56-Jährige beim neuen Traumprinzen nicht nur Äußerlichkeiten: „Ich suche einen Mann, der mich gerne hat. Und der mich so nimmt, wie ich wirklich bin. Einen, der offen ist. Und dem man nicht alles aus der Nase ziehen muss.“ Er könnte auch gern ein Motorrad-Fahrer sein. Dann wäre Christa gern am Sozius bei verschiedensten Spritztouren dabei. Die Niederösterreicherin hatte in ihrem Leben zwei wichtige Beziehungen. Beide gingen in die Brüche. „Auch, weil wir uns zu wenig Zeit füreinander genommen haben.“ Die Trennungen waren beide sehr schmerzlich für sie. Aber Christa will das Wagnis der Liebe trotzdem wieder eingehen. Weil „ich einfach nicht allein sein will. Ich bin und bleibe Optimistin.“

Wolf
ORF/TALK TV/Sonja Aufderklamm

Wolf, 67-jähriger Taxifahrer im Ruhestand aus Wien, erklärt gleich zu Beginn des Gesprächs mit Nina Horowitz, warum er bei den Liebesg`schichten mitmacht: „Nutzt`s nix, schad`s nix,“ gibt der pointierte Wiener zu Protokoll. „Vielleicht gibt es ja doch irgendeine Frau, die nicht von Kopf bis Fuß zu tätowiert ist und mit der man reden kann.“ Wenn die Dame auch Toleranz für seine vielen über die Jahre angesammelten Kleinigkeiten in seiner Wohnung mitbringt, ist es sicher auch nicht von Nachteil. Denn Wolf ist ein Sammler, wie er im Buche steht. Das merkt man auch gleich, wenn man seine Wohnung betritt. Deko-Gegenstände, Flohmarkt-Raritäten und Antiquitäten-Fundstücke geben sich ein Stell-dich-ein. Drei wichtige und zu erwähnende Beziehungen gab es in seinem Leben bisher, „ein großer Frank Sinatra oder Brad Pitt war ich nie“, erzählt er lachend im Interview. Als Taxifahrer sind im Laufe der Jahre natürlich viele, ganz unterschiedliche Menschen bei ihm eingestiegen, darunter auch Prominente. Da ist es von Vorteil, wenn man - wie Wolf selbst - nicht auf den Mund gefallen ist. Eine Dame, die ihn als Fahrgast sehr beeindruckt hat, war Lotte Tobisch. „Sie hat sich vorne neben mich gesetzt und sofort wunderbar Konversation gemacht.“ Aber keine Angst, die neue Frau muss keine Grande Dame sein, wie Lotte Tobisch es war. Aber sie sollte Kultur interessiert sein und erkennen, was für ein humorvolles, Wiener Original Wolf ist!

Ursula
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner

Ursula, 58-jährige Consulterin aus Wien, hat genaue Pläne für die Zukunft. „Ich lad‘ die Liebe zu mir ein!“ Wer die 58-jährige - die stolz zu ihrem Alter steht - für sich gewinnen will, sollte nicht nur ungefähr gleichaltrig sein, sondern auch auf einer Welle mit ihr schwimmen: „Ich möchte einem facettenreichen Mann begegnen, der mein bester Freund, mein Geliebter, mein Mentor und mein Vertrauter ist. Der für mich stark ist, aber auch schwach sein kann.“ Um den Platz in Ursula`s Herzen zu ergattern, muss ein Mann sie allerdings zuerst umschwärmen. „Ich selbst erobere keinen Mann! Ich bin durch und durch Frau. Ich bin altmodisch und das bin ich gern!“ Der neue Herr in Ursula’s Leben wird sich übrigens auf viele Fragen einstellen müssen: Denn die Wienerin hat erkannt, dass sie in der Vergangenheit bei ihren Rendezvous das vis à vis zu wenig gefragt hat: „Ich habe immer geglaubt, das mögen Männer nicht. Und habe einfach viel von mir erzählt und ihnen zugehört. Das ist aber falsch. Man muss hinterfragen, um einen Menschen richtig kennenzulernen.“ Wer also sportlich ist, mit Ursula „den Herbst des Lebens“ gemeinsam verbringen will und sich ihren liebevollen Fragen stellen will, darf Ursula gern schreiben!  

Jürgen
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner

Jürgen, 49-jähriger Vertriebsleiter aus Kärnten, freut sich schon jetzt auf sein neues Herzblatt. Den Glauben daran, dass es seine Traumfrau wirklich gibt, hat der fröhliche Klagenfurter noch nicht verloren. „Sie soll das Herz am rechten Fleck haben, bodenständig sein und wissen, welche Dinge im Leben wirklich zählen.“ Für Jürgen sind Werte wie Zusammenhalt, Liebe und Ehrlichkeit sehr wichtig. Vier wichtige Lebensgemeinschaften hatte er bis jetzt, die letzten zwei Beziehungen endeten, weil ihm seine Partnerinnen nicht treu waren. „Das waren wirklich keine schönen Erfahrungen und das möchte ich nicht mehr erleben.“ Nach dem Ende seiner letzten Beziehung wollte Jürgen sein Single-Leben genießen. Jetzt ist er wieder zu haben! „Ich wünsche mir eine Frau, die keine Süchte wie Nikotin oder Alkohol hat“, erzählt Jürgen Nina Horowitz im Gespräch. Sein eigenes Laster sind Mehlspeisen, bei denen kann Jürgen sich nur schlecht zurückhalten, schmunzelt er im Gespräch. Die neue Frau an seiner Seite sollte ungefähr gleich alt sein, gerne auch ein wenig jünger. „Ich fühle mich wie 49, im Körper eines 30-Jährigen,“ lacht er. Was Kärntner besonders sexy macht, darauf hat Jürgen rasch eine Antwort parat: „Das ist unser Dialekt. Und wir sehen richtig gut in unseren Lederhosen aus.“ Von denen hat der Klagenfurter vier zu Hause. Wer weiß, vielleicht findet sich über die Sendung eine Dame, die ihn beim ersten Rendezvous gern persönlich in einer seiner Lederhosen begutachten will...

Ernestine
ORF/TALK TV/Sonja Aufderklamm

Ernestine, 54-jährige Sekretärin aus dem Burgenland, will der Einsamkeit ein Ende setzen und lädt nun alle ein, ihr zu schreiben! Wirklich alle? Ja! Frauen für gemeinsame Freizeitgestaltung und Männer für eine romantische Liebesbeziehung. „Je länger man allein ist, umso schwieriger wird es, Anschluss zu finden“, weiß die Burgenländerin. Ernestine weiß, was sie will und was sie nicht möchte. Die große Liebe will sie auf jeden Fall noch finden! „Er sollte herzlich sein und hilfsbereit, größer als ich und nicht zu sportlich.“ Wobei Ernestine sportliche Körper an sich und schöne Haare durchaus sexy findet. Eines ist ihr allerdings wichtig: „Er soll kein Muskelprotz sein, das gefällt mir nicht!“ Wenn also da draußen irgendwo ein Mann ohne Bodybuilding-Leidenschaft, dafür aber mit Charme und Manieren herumläuft, dann sollte er sich schnurstracks auf den Weg ins nördliche Burgenland machen, wo die unternehmungslustige Ernestine wartet. „Ich mache viele Ausflüge, schaue mir besonders gern Burgen an und lese gern.“ In Ernestines Wohnung findet man so manche Klatschzeitschrift. „Ich habe mich immer schon für die Royals interessiert. Diese ganzen spannenden Geschichten, die sich da zwischen den einzelnen Familienmitgliedern abspielen. Und die vielen romantischen Hochzeiten. Da leb´ ich als Leserin der Illustrierten schon gern mit.“ Ob das Leben von Ernestine noch einmal eine romantische Wendung nimmt, hängt jetzt nur mehr davon ab, welcher Prinz Ernestine mit seinem Brief begeistern kann!

Reinhold
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner

Reinhold, 83-jähriger Bankangestellter im Ruhestand aus Tirol weiß, was er will: „Ich möchte wieder eine liebenswerte Partnerin finden. Sie soll charmant sein. Attraktiv. Und sie soll ein Herz haben. Sie muss keine Akademikerin sein, aber über einen gewissen Grad von Bildung verfügen.“ Eines möchte Reinhold gleich klarstellen: „Ich weiß, es gibt Frauen, die große Männer wollen. Das liest man auch immer wieder in Annoncen. Diesen Frauen kann ich nicht dienen. Ich bin 1.65 Meter groß. Entweder das genügt, oder sie müssen sich einen Größeren suchen.“ Reinhold ist schon sein ganzes Leben mit großer Begeisterung auf vielen Bergen der Welt unterwegs. Oft kam Reinhold bei seinen Touren in brenzlige Situationen, aber der lebensfrohe Osttiroler ist sich bewusst: „Das ganze Leben ist gefährlich. Es kann mir auch plötzlich ein Ziegel auf den Kopf fallen. Wie sagt der Inder richtig: Leben ist lebensgefährlich.“ Zwei Mal war der vielseitig interessierte Reinhold bisher verheiratet, aus der ersten Ehe, die sechsundzwanzig Jahre hielt, hat Reinhold zwei Töchter und einen Sohn. Das Paar verlor sich mit den Jahren. Seine zweite Ehe dauerte fünfunddreißig Jahre und war eine sehr glückliche Verbindung, bis seine geliebte Frau vergangenes Jahr verstarb. Jetzt fühlt sich der Osttiroler bereit, einer neuen Dame in seinem Leben Platz zu machen. Reinhold selbst beschreibt sich als solide, nicht nachtragen und als sehr ordnungsliebend. „Ich bin im Zeichen der Jungfrau geboren, da weiß man ja schon, dass das so ist,“ gibt er schmunzelnd zu Protokoll. Aber, will der Osttiroler gleich betonen, die neue Frau braucht sich nicht zu fürchten: „Ich bin ja kein Tyrann! Wenn die Dame ein bisserl ein Schlampertatsch ist, können wir uns in der Mitte treffen! Ich werde großzügig sein und sie weniger schlampig. Das besprechen wir dann schon alles!“ 

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