Vorläufig letzte Folge:

Liebesg´schichten und Heiratssachen

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Wer wurde von Zuschriften überschüttet, wer hat sich Hals über Kopf verliebt, und gibt es vielleicht schon gemeinsame Pläne für die Zukunft?

Nina Horowitz
ORF/Roman Zach-Kiesling
Nina Horowitz

In der zehnten Folge der beliebten Kuppelsendung wird Bilanz gezogen: Nina Horowitz hat Mitwirkende der vergangenen Staffeln in ganz Österreich besucht und mit ihnen über die Entwicklungen und Erfolge ihrer Partnersuche gesprochen.

Hans
ORF/TALK TV

Hans, 63-jähriger Angestellter in Pension und Energetiker aus Oberösterreich, suchte im August 2020 über die „Liebesg’schichten“ ,eine wunderbare Frau´. Sein großer Wunsch war es, erzählte er Nina Horowitz, wieder begehrt zu werden. Eine Dame entpuppte sich beim Kennenlernen aber nicht als die große Liebe: „Sie hätte gerne gehabt, dass ich abnehme. Damit ich nicht schnarche. Und hat schon ganz am Anfang den Vorschlag gemacht, dass ich beim familiären Bauernhof mithelfe.“ Na, dann halt nicht – dachte sich der Oberösterreicher. Die Träume des begeisterten Schuhplattlers sind mittlerweile trotzdem in Erfüllung gegangen! Eine andere Frau war die Richtige: „Der Hans hat seine Greti gefunden,“ gab der Oberösterreicher freudig bekannt. Die zwei gehen seit über einem Jahr gemeinsam durchs Leben: „Es herrscht körperlich und seelisch eine große Harmonie“, strahlt Hans. Die blonde Mühlviertlerin konnte sein Herz im Sturm erobern. Seine Greti sei schüchtern, verrät der Energetiker. Deshalb will sie auch nicht vor die Kamera.

Rosa und Gottfried
ORF/TALK TV

Rosa, 83-jährige Physiotherapeutin im Ruhestand aus Niederösterreich, war sich in der Sendung vom 03. August 2020 noch nicht ganz sicher, ob das mit einer Partnerschaft noch einmal hinhauen würde: „Es ist ja ein Wunder, wenn einem die Liebe begegnet, das ist nicht so leicht,“ fasste es die älteste Teilnehmende der „Liebesg’schichten“-Staffel 2020 zusammen. Vor zehn Monaten ist Rosa tatsächlich dieses Wunder passiert! Gottfried heißt der Auserwählte und entspricht ganz ihren Vorstellungen: „Er ist toll von Kopf bis Fuß und hat ein warmes Herz.“ 36 Zuschriften hat Rosa nach ihrem Aufruf bei den „Liebesg´schichten“ erhalten, sieben Männer hat sie zum Rendezvous getroffen, aber der Blitz schlug nicht ein. Gottfried, der achte Mann, wurde dann zur ganz großen Liebe: „Wir haben uns getroffen, und es hat gefunkt.“ Auch Gottfried hatte bereits beim ersten Date Schmetterlinge im Bauch, erzählt er im gemeinsamen Interview: „Und dann hat unser Liebesglück begonnen und nicht mehr aufgehört“, so der junggebliebene Niederösterreicher: „Ich bin sonst eher zurückhaltend, aber bei der Rosa hab‘ ich gleich gespürt, dass ich gut ankomme.“ Die zwei sind ein Herz und eine Seele und genießen jeden Tag miteinander: „Der Humor und die Vertrautheit halten uns jung und gesund,“ schwärmen die zwei Turteltäubchen.

Petzi
ORF/TALK TV

Petzi, 73-jähriger Pensionist aus Niederösterreich, zieht in der 10. Folge der „Liebesg´schichten und Heiratssachen“ Bilanz. Denn er war vor Jahren bereits als Single in der Sendung zu sehen. Im September 2016 hat er mit Hilfe von Elizabeth T. Spira eine gutherzige und liebevolle Frau gesucht. Der Witwer - im Sternzeichen Wassermann - verlor nach 34 Jahren Ehe seine geliebte Frau, deshalb war er damals auf der Suche nach einer neuen Frau in seinem Leben. Wie es das Glück damals so wollte, wurde der sympathische Niederösterreicher mit Briefen nur so überschüttet und fand seine - wie er jetzt rückwirkend sagt - „vermeintlich große Liebe“. Die Bewerberin bezauberte ihn mit ihrer schönen Ausstrahlung, erzählte er Elizabeth T. Spira ein Monat später im zweiten Interview. Nach vier gemeinsamen Jahren des Aufs und Abs hatte die Beziehung aber vor einigen Monaten ein Ende. Deshalb erzählt Petzi jetzt bei den „Liebesg`schichten“, was er erlebt hat: „Ich bin leider wieder Single. Die Briefe von damals habe ich aber alle vernichtet, um meiner Partnerin die nötige Sicherheit zu geben. Deshalb habe ich keine Telefonnummern mehr von den anderen Damen,“ resümiert er es leicht reumütig im Gespräch mit Nina Horowitz und gibt gleich selbstironisch Horst Chmelar´s Lied „Ana hat immer das Bummerl“ zum Besten. Denn eines weiß Petzi genau. In der Liebe gibt es keine Garantie. Egal, wie sehr man es sich wünscht.

Helga
ORF/TALK TV

Helga, 77-jährige Herrenschneiderin i.R. aus der Steiermark, war im Juli 2021 das erste Mal im Interview zu sehen. Damals war sie schon seit längerer Zeit einsam. Das hat sich bereits nach ein paar Monaten geändert: „Früher war ich oft so traurig. Ich hätte losweinen können. Man schaut beim Fenster raus. Weiß nichts zu tun. Kann auf niemanden warten. Jetzt bin ich so glücklich, dass ich drauf loslachen könnte.“ Die Steirerin hat mit Hilfe der „Liebesg´schichten“ ihren Siegi, einen netten, fröhlichen und lustigen Herrn gefunden. Beim zweiten Besuch des ORF Teams strahlt sie deshalb über beide Ohren: „Viele Leute haben mich angesprochen: Helga du siehst so glücklich aus, hast du schon jemanden neuen?“ Helga erzählt alles über ihren Siegi, weil er lieber nicht gefilmt werden will. Aber die Steirerin weiß dafür noch jedes Detail ihres gemeinsamen Liebesglücks. Der neue Mann ist ein fescher und sehr gepflegter Herr: „Er ist immer adrett gekleidet und fragt auch gerne bei der Auswahl seiner Kleidung nach meiner Meinung,“ verrät die Herrenschneiderin in Pension. Fast jedes Wochenende verbringen die beiden zusammen, machen Ausflüge, gehen händchenhaltend spazieren. Ende gut, alles gut, fasst Helga ihre Geschichte zusammen.

Susanna
ORF/TALK TV

Susanna, 38-jährige Feinkostmitarbeiterin aus Wien, hat im Juli 2021 über die Sendung einen neuen Partner gesucht - und das am besten für immer. „Dunkle Typen“ würden ihr gut gefallen, er dürfte auch eine Glatze haben, damit hätte sie gar kein Problem, erzählte sie im Sommer Nina Horowitz. Die 38-Jährige arbeitet in einer Feinkostabteilung in einem Supermarkt. Sie ist gern Wurschtverkäuferin. Aber als Kind, outete sich die Wienerin im Sommer im ersten Interview, hatte sie einen ganz anderen Berufswunsch: „Ich wollte Leichenbestatterin werden. Da hat man ruhige Kundinnen und Kunden.“ Was hat sie seit ihrem Auftritt erlebt? Und wie ging es danach weiter? Über ihre Erlebnisse gibt sie jetzt mit einem gewissen Augenzwinkern Auskunft. Ihren Auftritt im Fernsehen haben alle gut gefunden, berichtet sie: „Auch mein Chef fand es lustig.“ Aber, leider ist die Wienerin noch nicht verliebt: „Ich bin noch immer allein. Ich habe zu wenig betont, dass ich gleichaltrige Männer suche,“ ärgert sich die Wienerin im Nachhinein: „Mir haben viel zu alte Männer geschrieben. Der Älteste war siebenundsechzig. Das ist aber überhaupt nicht mein Beuteschema.“ Die wahre Liebe hat Susanna also noch nicht gefunden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Max
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Max, 62-jähriger Verkäufer im Ruhestand aus Niederösterreich, hat von allen 54 Singles, die in diesem Sommer an den „Liebesg’schichten“ teilgenommen haben, die meisten Herzen erobert: Unglaubliche 433 Damen haben sich bei ihm gemeldet! Am 16. August 2021 begab sich Max gemeinsam mit Nina Horowitz auf die Suche nach der Königin seines Herzens. Und er hat sie gefunden: Doris, die Frau, bei der das Gesamtpaket passt, und die Max zum Strahlen bringt: „Es ist ganz einfach ‚leiwand‘: Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, dass es wirklich die ganz große Liebe ist und ich weiß, dass auch Doris so fühlt,“ schwärmt Max, der beim Interview bis über beide Ohren verliebt wirkt. Warum er so viele Briefe bekommen hat, das fragte sich der Niederösterreicher natürlich. Sein Erfolgsrezept? „Ich glaub, viele Frauen wollen einfach keinen ‚Grantscherben‘ zu Hause haben. Ich habe einfach fröhlich auf sie gewirkt.“ Der frankophile Pensionist weiß die große Anzahl an Zuschriften sehr zu schätzen: „Leider schaffe ich es einfach nicht, allen 433 Damen persönlich zu antworten, ich danke jeder einzelnen von ihnen. Aber am Ende kann es eben nur eine Königin des Herzens geben.“

Helga und Edi
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Helga, 70-jährige Kosmetikerin im Ruhestand aus Tirol, hat in den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ vom 31. August 2020 nach ihrer großen Liebe gesucht. Die heute 70-Jährige erzählte damals von ihrem karitativen Projekt in einem kleinen Dorf in Nepal und wollte unbedingt einen Mann finden, der auch ihr Leben in Nepal mit ihr teilt. Kein allzu leichtes Unterfangen! „Doch manchmal ist das Leben wirklich wie in einem Hollywood-Film´,“ erzählen Helga und ihr Edi beim zweiten Interview ihre wirklich außergewöhnliche Geschichte. Nicht nur in Tirol wohnt Edi nur zwanzig Minuten von Helga entfernt. Auch er hat ein karitatives Projekt in einem kleinen Dorf in Nepal gegründet – noch dazu im Nachbardorf von Helga’s Wirkungsstätte. „Edi’s Brief war der letzte, den ich bekommen habe. Er hat mich gleich berührt,“ erinnert sich Helga glückselig: „Wir haben uns das erste Mal gesehen und uns hat beide der Blitz getroffen! Als ob wir einander schon ewig kennen würden,“ weiß Edi noch ganz genau und freut sich schon auf viele weitere, gemeinsame Glücksmomente.

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