Liebesg´schichten und Heiratssachen

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Seit 25 Jahren suchen Singles in der Kult-Sendung ihr Glück.

Nina Horowitz
ORF/Roman Zach-Kiesling
Nina Horowitz

In der 3. Sendung begleitet Nina Horowitz wieder Singles auf ihrem Weg zur großen Liebe.

Karl
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner
Karl

Karl, 87-jähriger Dachdecker in Pension aus der Steiermark, wünscht sich eine neue Partnerin an seine Seite, die einen Führerschein hat, denn er selbst chauffiert nicht mehr so gern. Er ist auch ein wunderbarer Beifahrer, findet er: „Weil mich nichts aus der Ruhe bringt.“ Woher die neue Traumfrau kommt, spielt für ihn keine große Rolle: „Die kann auch aus Tunesien sein.“ Ein Nachbar hat seit kurzem eine tunesische Frau. Und da läuft`s auch blendend, hat Karl gehört. Deshalb könnte er sich eine Grenzen niederreißende Beziehung gut vorstellen. Aber auch Österreicherinnen will er gern eine Chance geben, schmunzelt der 87-Jährige. Der Obersteirer war 56 Jahre verheiratet und lebt - nach dem Tod seiner geliebten Frau - bereits acht Jahre lang allein in seinem großen Haus: „Diese Einsamkeit kann sich niemand vorstellen, der sie nicht erlebt hat,“ schildert er. Aber jetzt hat er sich ein Herz gefasst, um der Liebe noch einmal eine Chance zu geben. Karl sehnt sich schon sehr nach einer herzlichen Umarmung, denn die gab es in den letzten Jahren leider nicht für ihn. Besonders mutig ist er in Liebesangelegenheiten nicht, gibt Karl zu. Aber das wird schon werden, zeigt er sich trotzdem zuversichtlich. Ob die neue Angebetete kurvig, schlank oder vollschlank ist, spielt für den pensionierten Dachdecker keine Rolle. Wenn er sich etwas wünschen dürfte, dann sollte sie schöne Haare haben, denn „die sind die Zierde einer Frau“, schwärmt Karl. Damen, die sich für Karl bewerben, dürfen sich auf das eine oder andere Ständchen mit der steirischen Harmonika freuen. Und wer weiß, vielleicht bekommt die neue Flamme von ihm sogar ein Herzerl aus Holz geschnitzt.

Anita
ORF/TALK TV/Andreas Scheurer
Anita

Anita, 59-jährige Außendienstmitarbeiterin aus Niederösterreich, hat ein großes Ziel: „Mit 60 möchte ich unter der Haube sein! Ich habe noch ein Jahr Zeit, also strengt euch an und tummelt’s euch“, motiviert sie jetzt schon die Männerwelt. Die rothaarige Außendienstmitarbeiterin aus dem südöstlichen Niederösterreich sucht einen lebenslustigen, starken Mann: „Ich hätte gern ein Universalgenie“, ergänzt Anita, denn der Traummann soll Reisepartner, Tanzpartner und Bike-Partner in einem sein. Die Niederösterreicherin liebt „schnelle Autos und g’scheite Motorräder.“ Deshalb darf Anitas Neuer kein Angsthase sein, betont sie: „Er muss ein starker Mann sein. Mir ist ein Tischler oder Mechaniker lieber als ein Buchhalter oder Beamter.“ Auch wenn Anita ihr Motorrad selbst reparieren kann, hätte sie dabei in Zukunft gern männliche Unterstützung. Was sie nicht will, weiß sie auch schon ganz genau: „Ein Pedant geht sich nicht aus, ich bin eine Chaotin.“ Und ein Nörgler darf ihr Partner bitte auch nicht sein, denn damit hat sie allerlei negative Erfahrungen gemacht. Eine große Romantikerin ist sie keine, gibt sie zu. Wer Anita treffen möchte, sollte auf Schnittblumen als Mitbringsel zum ersten Date verzichten, denn: „die gehen ja sowieso bald wieder ein. Aber, keine Angst, es muss auch nicht gleich eine Yucca-Palme sein,“ lacht sie und freut sich auf viele Zuschriften und Rendezvous.

Hannes
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner
Hannes

Hannes, 52-jähriger Pub-Besitzer aus Oberösterreich, interessiert sich sehr für fremde Länder und Kulturen. Würde Hannes endlich im Lotto gewinnen, würde er sich zu einer Weltreise aufmachen. Seine tollste Reise bisher führte den Mühlviertler nach Brasilien: „Es war in der Karnevalszeit. Laute Musik. Schöne Samba-Tänzerinnen. Das war einfach der Wahnsinn.“ Über die „Liebes`schichten und Heiratssachen“ sucht Hannes im Sommer 2021 eine Frau, die gesellig, lustig und positiv ist. Hannes hatte bisher kaum längerfristigen Beziehungen, zu viel hat er sich in seinem Leben auf eine Karriere gestützt, erklärt er sich selbst diesen Umstand. Aber jetzt will der Oberösterreicher die große Liebe in sein Leben lassen und sich für eine neue Partnerin emotional öffnen. Auch den Kinderwunsch hat der 52-Jährige noch nicht abgeschrieben. Der Mühlviertler würde gern besser englisch können: „Es gibt so schöne englische Liebeslieder. Die versteh ich nicht immer.“ Vielleicht kann die neue Frau ja mit ihm die Liedzeilen von „Love is in the air“ von John Paul Young übersetzen. Wenn die Liebe währenddessen wirklich in der Luft liegt - das wäre überhaupt himmlisch für Hannes.

Josefa
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner
Josefa

Josefa, 73-jährige Schneiderin i.R. aus der Steiermark, hat eine große Bitte: „Ich brauch keinen Couch-Potatoe. Der neue Mann muss schon was erleben wollen.“ Die Steirerin unternimmt gern kleine Wanderungen – mit ausgedehnten Pausen in der Natur. So viel Zeit muss sein! Sie möchte sich ja nicht im wohlverdienten Ruhestand durch`s Leben hudeln. Ob der Mann ihrer Träume auch schön sein soll? Die Obersteirerin findet, der Spruch „Schönheit kann man mit einer Hand zudecken“ hat schon sein Wahres. Wunderschön muss der neue Mann in ihrem Leben also nicht sein. Männlich sollte er sein, das genügt. Aber, sie gibt zu, dass sie anno dazumal schon für einen blendend aussehenden Herrn geschwärmt hat: „Ich fand den Karel Gott göttlich. Diese Stimme. Dieses Aussehen. Dieser tschechische Akzent.“ Die ehemalige Schneiderin ist leider seit drei Jahren Witwe: „Das ist jetzt genug!“, findet sie. Männer über 1,70m, im Alter von 68 bis 75 Jahren - und vielleicht auch solche, die diesen Angaben nahekommen - sind herzlich willkommen, sich bei der Steierin zu melden und mit ihr humorvoll durchs Leben zu gehen. Der neue Mann muss sich auch nicht fürchten, dass er rund um die Uhr Karel Gott Lieder hören muss: „Ich liebe auch viele andere Schlager,“ schmunzelt die fröhliche Steirerin.

Valentin
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner
Valentin

Valentin, 78-jähriger Arzt i.R. aus Wien, hat von seinen Eltern das Beste aus zwei Welten mitbekommen, erzählt er im Interview. Seine Mutter war sehr empathisch, der Vater ein großer Denker. Beide haben ihn maßgeblich für sein ganzes, weiteres Leben beeinflusst. Nach Valentins Ausbildung zum Lehrer entschied sich der wissbegierige Wiener zu einem Medizinstudium. Mit 65 Jahren arbeitete er sogar einige Monate in einem Spital in Afrika. Valentin machte auch interessante Erfahrungen bei Schamanen in Nordamerika: „Dort habe ich Mannhaftigkeit trainiert. Wir sind die ganze Nacht im Wald gestanden. Und durften uns nicht hinlegen.“ Ob er dadurch tatsächlich mannhaft wurde, weiß er allerdings nicht, schmunzelt der Wiener im Interview selbstironisch. Verheiratet war Valentin schon vier Mal: „Ich habe alle vier Frauen geliebt, aber meine große Liebe war meine letzte Frau“, schwärmt Valentin: „Die Liebe ist und bleibt nicht erklärlich.“ Nach wundervollen 18 gemeinsamen Jahren starb seine Seelenpartnerin. Es folgte eine sehr schmerzhafte Zeit: „Ich bin durch die Hölle gegangen.“ Die Zeit verging, jetzt ist der Wiener wieder bereit für eine neue Beziehung. Empathisch soll sie sein und Valentin will tiefe Gespräche mit der neuen Frau führen. Der 78-Jährige kann sich gut eine Dame ab 50 Jahren vorstellen: „Die muss mich einfach kennenlernen. Dann wird sie feststellen, dass mein Geburtsdatum nicht mit meinem tatsächlichen Alter übereinstimmt“, macht der aktive Valentin für sich selbst Werbung.

Elke
ORF/TALK TV/Gustl Gschwantner
Elke

Elke, 61-jährige Beamtin i. R. aus Oberösterreich, liebt ihre Wohnung und ihr buntes Interieur: „Ich liebe Glitzer und Bling Bling. Das Leben ist doch ernst genug, da kann man sich ruhig fröhliche Farben in die Wohnung holen“, strahlt sie. Über die Liebesg’schichten möchte Elke jetzt einen beeindruckenden Mann finden. Genaue Vorstellungen über sein Aussehen hat sie allerdings nicht: „Ob er kleiner oder größer ist, ein bissi fester oder mit vollem Haar, das Wichtigste ist, dass er gute Umgangsformen hat!“ Einen faden Zipf möchte sie definitiv auch nicht an ihrer Seite haben, er soll Spaß verstehen. Er soll sich auch mit sich selbst beschäftigen können, denn „ich will sicher keine Unterhalterin für ihn sein“, präzisiert Elke im Interview ihre Vorstellungen. Wenn er hin und wieder an kleine Aufmerksamkeiten denkt und ihr liebevoll die Füße massiert, hat er bei der Mode-bewussten Elke schon einen Stein im Brett. Natürlich gab es in ihrem Leben einige Männer, verheiratet war die Oberösterreicherin 27 Jahre lang und aus der Ehe hat sie einen tollen Sohn, erzählt sie. Leider wurde die Beziehung irgendwann eintönig, also trennten sich die beiden: „Ich wollte in meinem Leben noch mal das berühmte Kribbeln spüren.“ Hoffentlich zücken  diesen Sommer viele wunderbare Männer ihren Stift und schreiben Elke einen Herz-zerreißenden Liebesbrief. Damit die Romantik wieder den Alltag besiegt.

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