Leslie Caron, eine Pariserin in Hollywood

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Zum 90. Geburtstag zeigt die ‚matinee’ das bewegte Leben der Pariser Schauspielerin und Tänzerin Leslie Caron

Leslie Caron verkörpert das goldene Zeitalter des amerikanischen Kinos. Die ausgebildete Tänzerin stand auf zahlreichen Theaterbühnen und spielte in insgesamt 45 Filmen. Bis heute versprüht die heuer 90-Jährige einen unglaublichen Charme. Ob auf der Bühne oder vor der Kamera: Leslie Caron steht für Leidenschaft und Eleganz. Das Porträt gewährt Einblicke in ihr Leben - Widersprüche und Krisen bleiben dabei nicht unerwähnt.

ORF/Matter of Fact Media/© MGM
Szene aus dem Spielfilm "Gaby (1956)" mit Leslie Caron

Als Tochter einer amerikanischen Mutter und eines französischen Vaters wuchs sie in Paris auf. Mit dem Zweiten Weltkrieg nahm ihre bis dahin sorglose Kindheit ein abruptes Ende: Die Bilder des besetzten Frankreichs begleiten sie bis heute.

ORF/Matter of Fact Media
Leslie Caron, 1951 als Star des Musicals "Ein Amerikaner in Paris"

Von ihrer ambitionierten Mutter wurde Leslie noch während des Krieges zu einer Ballettkarriere gedrängt und mit 18 Jahren nahm ihr Leben eine radikale Wende: Gene Kelly entdeckte sie auf einer Pariser Bühne und holte sie nach Hollywood - obwohl sie kein Wort Englisch sprach, folgte Leslie dem Ruf der „großen Welt“. Bereits ihr erster Film, „Ein Amerikaner in Paris“, machte sie berühmt. Der Erfolg setzte sich fort mit Musikfilmen wie „Daddy Langbein“ mit Fred Astaire oder „Gigi“, der mehrere Oscars gewann, und preisgekrönten Spielfilmen wie „Lili“ und „Das indiskrete Zimmer“.

ORF/Matter of Fact Media/© MGM
Szene aus dem Spielfilm "Gaby (1956)" mit Leslie Caron

Leslie Caron lebte den Traum von Hollywood: Sie erlangte internationale Berühmtheit, stand auf der Gästeliste exklusiver Partys und hatte Beziehungen zu einflussreichen Männern.

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Leslie Caron spaziert an der Seine entlang

In der preisgekrönten Dokumentation berichtet die charismatische Künstlerin von ihrer unglaublichen Karriere und einem bewegten Privatleben, verschweigt aber auch nicht, wie sie in späteren Jahren mit Depressionen kämpfte und diese letztlich überwand.

Gestaltung
Larry Weinstein

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