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kreuz und quer

Glauben, Leben, Sterben. Menschen im Dreißigjährigen Krieg (1)

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Fünf Menschen „erzählen“, wie sie den Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) erlebt und erlitten haben.

Alle haben tatsächlich gelebt, Spuren und Zeugnisse hinterlassen und waren zugleich Opfer und Täter. Durch einen erzählerischen Kunstgriff erzeugt der Film eine besondere Nähe zum historischen Geschehen:

Eine Reporterstimme aus dem Off – jene von „Tatort“-Kommissarin Adele Neuhauser – stellt den historischen Figuren Fragen, und sie sprechen über ihre Hoffnungen, Ängste und Überzeugungen, direkt in die Kamera. Kontrastiert werden diese „Augenzeugenberichte“ aus der Vergangenheit mit Eindrücken einer Reise durch das heutige deutschsprachige Europa.

Gibt es noch Spuren von dem Konflikt von einst? Wie steht es um den Glauben heute? Renommierte Experten wie der Politikwissenschafter Herfried Münkler oder die Historiker Georg Schmidt und Christoph Kampmann analysieren den Konflikt von damals und fragen, ob der Dreißigjährige Krieg uns etwas über die Kriege unserer Zeit lehren kann. Das Dokudrama schlägt den Bogen von der europäischen Tragödie von vor 400 Jahren zu den heutigen Konflikten.

Um 23.20 Uhr folgt mit Anita Lackenbergers Dokumentation „Landnahme – Wie zwischen Bayern und Ungarn eine neue Welt entstand“ eine filmische Zeitreise in das Jahr 1021 zur Entstehung des heutigen Ungarn: Zur sogenannten „Landnahme“ und der Christianisierung einer „neuen“ Welt.

Gestaltung

Stefan Ludwig

Redaktion

Christoph Guggenberger