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Konzert der Wiener Philharmoniker aus der Sagrada Familia

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Ein außergewöhnliches Konzert im sakralen Kunstraum

Der ORF überträgt ein besonderes musikalisches Highlight: Unter der Leitung von Christian Thielemann spielen die Wiener Philharmoniker zum allerersten Mal in der berühmten Sagrada Família in Barcelona. Zu hören sind die 4. Symphonie von Anton Bruckner und eine Ur-Aufführung von Samy Moussa.

Sagrada familia
RTVE/Wiener Philharmoniker/ORF
Christian Thielemann

Die Sagrada Família, Antoni Gaudís architektonisches Meisterwerk, ist hierbei viel mehr als nur ein unvergleichlicher Schauplatz - die Basilika wird mit ihren prächtigen Fassaden, der bis ins kleinste Detail durchdachten Architektur und den faszinierenden Lichtspielen im Kirchenraum zu einer Protagonistin des Konzerts.

Sagrada familia
RTVE/Wiener Philharmoniker/ORF

Anton Bruckner selbst gab seiner 4. Symphonie den Beinamen „Die Romantische“ und hat sie mehrfach überarbeitet. „In der romantischen 4. Sinfonie ist in dem 1. Satz das Horn gemeint, das vom Rathause herab den Tag ausruft! Dann entwickelt sich das Leben“, schrieb Bruckner an den Dichter Paul Heyse, um für das Scherzo „Jagd und im Trio wie während des Mittagmahles im Wald ein Leierkasten“ als Inhalt anzugeben.

Sagrada familia
RTVE/Wiener Philharmoniker/ORF

Wie missverständlich und letztlich bedeutungslos diese Anmerkungen sind, zeigt sich jedoch schon an Bruckners Eingeständnis, beim Finale wisse er selbst nicht mehr, was er sich dabei gedacht habe. Denn mit der Programmmusik eines Franz Liszt zum Beispiel hatte Bruckner nichts gemein. Er komponierte in seiner „Romantischen“ keine außermusikalischen Inhalte, sondern brachte auf Basis seines unerschütterlichen katholischen Glaubens vielmehr eine allgemeine Naturmystik zum Klingen.

sagrada familia
RTVE/Wiener Philharmoniker/ORF

Vor Bruckners „Vierter“ erklingt ein zeitgenössisches Werk, welches die Wiener Philharmoniker für diesen besonderen Anlass in Auftrag gegeben haben: „Elysium“, komponiert von dem Kanadier Samy Moussa.

Bildregie
Carlos González-Herrero & Gonzalo Bello

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