
konkret
Sturzprophylaxe
Jede dritte Person über 65 Jahre, stürzt einmal im Jahr - und 10 Prozent dieser Stürze haben schwerwiegende Folgen. Daher gilt es, besonders bei älteren Personen, Stürze zu vermeiden. Das sieht auch die Österreichische Gesundheitskasse so und bietet daher bundesweit kostenlose Kurse an, um die Sturzgefahr zu verringern. Andrea Ferstel war bei einer Trainingseinheit dabei.
Bergekosten
Ein falscher Schritt beim Wandern, eine kurze Unachtsamkeit mit dem E-Bike auf dem Waldweg – und schon ist man verunfallt. Rund 10.000 Alpinunfälle passieren jedes Jahr, Tendenz steigend – nicht zuletzt, weil es immer mehr Menschen in die Berge zieht. Immer häufiger steigt dann auch der Hubschrauber auf. Allein in Tirol ist im letzten Jahr die Flugrettung rund zehnmal pro Tag abgehoben. Doch wer zahlt, wenn die Hilfe kommt? Nur selten übernimmt das die Krankenkasse. Wer in der Bergnot für Rettung, Suche und Abtransport aufkommt ist vielen nicht bewusst. Kurt Reindl hat sich dazu in Tirol und Vorarlberg umgehört.
Über Bergunfälle und die entstehende Bergungskosten sprechen wir heute mit Martin Gurdet, Geschäftsführer des Bundesverbandes „Österreichischer Bergrettungsdienst“.
Pestizide in Lebensmitteln
Matcha, das grüne Pulver, ist längst ein Trendfood und wird nicht nur für Tee und Getränke, sondern auch für Backwaren uns Snacks verwendet. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark 14 Matchapulver unter die Lupe genommen. Die Produkte wurden online, in Supermärkten, Drogerien, Asia-Shops und Teefachgeschäften eingekauft und im Labor auf Schadstoffe (u. a. Aluminium, Blei, Pestizide) untersucht.
foodwatch hat insgesamt 64 Produkte aus Österreich, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden analysiert, darunter Reis, Tee und Gewürze – alltägliche Lebensmittel, die fester Bestandteil der Küchen und Haushalte vieler Menschen in Europa sind. In Österreich wurden 15 Produkte getestet. Die Ergebnisse sind laut foodwatch besonders alarmierend: In zehn der getesteten Produkte fanden sich insgesamt 30 Rückstandsnachweise von verbotenen Pestiziden. Vier Produkte wiesen Rückstände oberhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte auf.
Ungewollte Alltagsverträge
Alltagsverträge sind rechtlich bindende Kaufverträge, die wir fast täglich unbewusst abschließen. Sie entstehen formlos, oft ohne Worte und erfordern keine schriftlichen Dokumente. Beispiele sind: Brot beim Bäcker kaufen, ein Busticket lösen oder ein Getränk am Automaten ziehen. Wer viel im Internet unterwegs ist, oder wenn ein Anruf kommt, dann sollte man jedoch sehr aufmerksam sein, denn auch da kann man schnell ungewollt einen Vertrag eingehen. Larissa Rausch hat mit Mag. Guido Zeilinger, dem Jurist der Arbeiterkammer Steiermark, gesprochen, wie gültige Verträge zustande kommen.
LINKS zur Sendung
· Trittsicher & aktiv durch den Alltag - ÖGK
· Bergrettung - Bundesverband
· Trendgetränk Matcha - VKI
· Pestizidrückstände in Lebensmitteln - foodwatch