Daniel Hope
ORF/Kobalt/Tim Evers
kulturMATINEE

Hope on the Road: Daniel Hope auf den Spuren irischer Musik

Werbung Werbung schließen

Der Geiger und Moderator Daniel Hope auf einer sehr persönlichen Reise zu seinen irischen Wurzeln.

Daniel Hopes Reise durch Irland bedeutet für ihn auch eine Reise zu den eigenen Wurzeln – am Steuer eines alten Morris Traveller erkundet der international gefeierte Geiger Irland, die irische Musik und die Geschichte seiner Familie.

Seine erste Station führt ihn ins mittelalterliche Kilkenny, wo er Siobhán Armstrong trifft, die Königin der irischen Harfe. Sie erklärt ihm, wie die Harfe zum Symbol des Widerstands gegen die Fremdbestimmung wurde.

Daniel Hope
ORF/Kobalt/Tim Evers
Siobhán Armstrong mit der berühmten irischen Harfe

Weiter geht’s in das vom Ozean umspülte Galway an der Westküste des Landes, der Hauptstadt der Straßenmusik. Hier ist Seán Smyth zu Hause, er ist der Fiddler der Band Lúnasa und Meister des Irish Folk.

Daniel Hope und Sean Smyth als Straßenmusikanten in Galway
ORF/Kobalt/Tim Evers
Daniel Hope und Sean Smyth als Straßenmusikanten in Galway

In der Hauptstadt Dublin führt Daniel Hope mit dem National Symphony Orchestra schließlich zum ersten Mal ein Stück der lange vergessenen irischen Komponistin Ina Boyle auf.

Daniel Hope unterwegs mit einem Morris Traveller durch Irland
ORF/Kobalt/Tim Evers
Daniel Hope unterwegs mit einem Morris Traveller durch Irland

Emotionaler Höhepunkt des Roadtrips ist der Besuch des Geigers in Waterford.

Daniel Hope
ORF/Kobalt/Tim Evers
Daniel Hope mit seinem Vater, dem Schriftsteller Christopher Hope

Hier macht er sich gemeinsam mit seinem Vater, dem Schriftsteller Christopher Hope, auf die Suche nach der letzten Adresse seines Urgroßvaters Danny McKenna: „Ohne diesen Danny hätte ich vielleicht nie die Geige für mich entdeckt. Denn nur durch ihn hatten wir das Anrecht auf einen irischen Pass, als mein Vater Südafrika wegen seines Widerstands gegen das Apartheidregime verlassen musste. Und nur dank dieses irischen Passes konnten wir uns in London niederlassen, wo meine Mutter eine Stelle bei Yehudi Menuhin, dem Jahrhundertgeiger, fand.“

Regie
Tim Evers

Links: