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Über die Tücken der Digitalisierung, Videodolmetscher/innen für Elterngespräche in Schulen und den Verein „Newo Ziro“

Tücken der Digitalisierung

Spätestens seit den veröffentlichten Chatverläufen von Politikern und anderen Entscheidungsträgern, die sogar für Rücktritte sorgten, stellt sich vermehrt die Frage, ob die Gesellschaft für den Umgang mit der digitalen Welt gerüstet ist. Auch die Diskussion über den Schutz von vulnerablen – also leicht verletzbaren – Gruppen und Minderheiten sowie die Einhaltung von Menschenrechten steht erst am Anfang.

In Österreich beziehen Menschen mit Migrationsbiografie und Geflüchtete ihre Informationen zum großen Teil aus sozialen Medien. Über eine unreflektierte Nutzung in digitalen Blasen spricht Sabina Zwitter u. a. mit dem Datenschutzaktivisten Max Schrems, der polnisch-deutschen Netzaktivistin Katharina Nocun, dem Politikwissenschafter Peter Filzmaier und der Internetexpertin Ingrid Brodnig.

Videodolmetscher/innen für Elterngespräche in Schulen

Tagtäglich müssen an Schulen komplexe und emotional behaftete Themen zwischen Lehrer/innen, Schüler/innen und deren Eltern behandelt werden.

HFH Videodolmetsch
ORF

Um Missverständnissen vorzubeugen sowie einen Informationsaustausch auf Augenhöhe zu ermöglichen, wird seit April dieses Jahres das Projekt „Wir verstehen uns“ des Bildungsministeriums mittels Förderung des Europäischen Sozialfonds österreichweit angeboten.

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HFH Videodolmetsch
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Das Lehrpersonal kann bei Elterngesprächen in elementaren Bildungseinrichtungen, Volks- und Mittelschulen ausgebildete Dolmetscher/innen in 34 Sprachen direkt per Videotelefonie hinzuziehen. Ein Beitrag von Ajda Sticker.

Verein „Newo Ziro“ für Anliegen von Sinti und Sintizze

Seelsorgerin Natalie Weinrich hat 2019 den Kulturverein „Newo Ziro“ – auf Deutsch „Neue Zeit“ – gegründet, um auf Herausforderungen, denen sich Sinti und Sintizze aktuell stellen müssen, aufmerksam zu machen. Darüber hinaus soll aber auch die Sinti-Kultur wieder mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden.

HFH Sinti und Sintizze
ORF

Nach wie vor ist die Volksgruppe mit fehlender Anerkennung, Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Neben der Sozialarbeit soll mit Projekten und Veranstaltungen nicht zuletzt zum Erhalt der Sinti-Kultur und -Sprache beigetragen werden. Ein Beitrag von Adriana Jurić.

HFH Moderation Sticker

Durch die Sendung führt Ajda Sticker.

SENDUNG VERPASST? Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand und als Live-Stream auf der ORF-TVthek abrufbar.

Aktuelle Berichte über Volksgruppen und Minderheiten, auch in den Volksgruppensprachen sowie Meldungen zu den Themen Diversität, Menschenrechte und Asyl sind auf der Homepage "volksgruppen.orf.at" nachzulesen.

„Heimat Fremde Heimat“ wird im ORF TELETEXT-Gehörlosenservice auch mit Untertiteln ausgestrahlt. Die Untertitel für gehörlose und hörbehinderte Menschen sind im ORF TELETEXT auf Seite 777 abrufbar.