Eurovision Young Musicians 2022

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Seit seiner Gründung im Jahre 1982 avancierte „Eurovision Young Musicians“ rasch zu einem der bedeutendsten internationalen Musikwettbewerbe für aufstrebende Klassiktalente. Alle zwei Jahre (außer pandemiebedingt 2020) von der European Broadcasting Union gemeinsam mit einer europäischen Fernsehanstalt organisiert, beweisen Jugendliche aus ganz Europa ihr musikalisches Talent vor einer internationalen Fachjury. Teilnehmen dürfen Nachwuchstalente im Alter zwischen 12 und 21 Jahren.

Noten
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Österreichische Künstler wie Julian Rachlin, Lidia Baich, Julia Fischer oder Emmanuel Tjeknavorian haben bisher beim „Eurovision Young Musicians gewonnen oder teilgenommen und damit ihre Weltkarriere begonnen. Zuletzt hat für Österreich 2014 der international angesehene Violinist Ziyu He den Sieg davongetragen.

Eurovision Young Musicians
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Der Gewinner des Eurovision Young Musicians 2014 - Violinist Ziyu He

2016 errang Kontrabassist Dominik Wagner den dritten Platz. 2018 nahm Österreich nicht teil.

Heuer wird auch die „Musiknation Österreich“ wieder mit einem Kandidaten vertreten sein: Den nationalen Vorentscheid zum renommierten EBU-Contest konnte der 19-jährige Wiener Klarinettist Alexander Svetnitsky-Ehrenreich für sich entschieden.

Alexander Svetnitsky-Ehrenreich
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Der Student der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien gilt als rot-weiß-rote Hoffnung für das große Finale der diesjährigen „EYM“-Ausgabe am 23. Juli im französischen Montpellier. Insgesamt neun europäische Nationen bewerben sich diesmal um den Titel „Eurovision Young Musician 2022“: Neben Österreich sind dies Belgien, Deutschland, Frankreich, Norwegen, Polen, Schweden, Kroatien und Tschechien.

Pierre Dumoussaud
APA/AFP/Clement Mahoudeau

Im Rahmen des Montpellier Festivals werden die Kandidat:innen live und vor einem Millionenpublikum aus ganz Europa gemeinsam mit dem Orchestre National Montpellier Occitanie unter der Leitung von Pierre Dumoussaud ihr Können beweisen.

Teresa Vogl
ORF/Roman Zach-Kiesling
Teresa Vogl

Die ORF-Fernsehübertragung wird von Moderatorin Teresa Vogl begleitet, für die Bildregie zeichnet der französische Regisseur Franck Broqua verantwortlich.

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