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Eine Stadt als Bühne - 100 Jahre Salzburger Festspiele

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Ein Dichter, ein Komponist, ein Regisseur und ein gemeinsamer Traum - Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss und Max Reinhardt träumten nach dem Ersten Weltkrieg von Festspielen, die Frieden stiften sollten.

Festspiel-Gründer Max Reinhardt
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Festspiel-Gründer Max Reinhardt

Der geniale Theatermacher Max Reinhardt erklärte die Stadt zur Bühne und inszenierte 1920 am Domplatz den „Jedermann“. Das war die Geburtsstunde der Salzburger Festspiele.

Jedermann (1927) mit Alexander Moissi in der Titelrolle
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Jedermann (1927) mit Alexander Moissi in der Titelrolle

Werner Horvath hat für die Dokumentation „Eine Stadt als Bühne“ historische Schätze aus dem ORF-Archiv geborgen. Entstanden ist ein facettenreicher und unterhaltsamer Querschnitt durch die Geschichte des weltberühmten Festivals, und über die Berichterstattung im Wandel der Zeit:

Menschenrummel vor dem Großen Festspielhaus
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Menschenrummel vor dem Großen Festspielhaus

Vom Gründungsmythos und Reinhardts Visionen für seine Festspiele, dem Erfolgsschlager „Jedermann“, den Schrecken des NS-Regimes, über den Bau des Festspielhauses nach den Plänen von Clemens Holzmeister, bis zu den schillernden Jahren unter Herbert von Karajan. Erfolgsproduktionen und Theaterskandale prägten Salzburg genauso wie der alljährliche Schaulauf der Prominenz und Adabeis.

Helene Thimig
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Helene Thimig

Ein Wiedersehen mit eindrucksvollen Produktionen der letzten 100 Jahre sowie mit unzähligen liebgewonnenen Granden der Theater- und Opernwelt, die mit Salzburg verbunden sind und waren – angefangen von Helene Thimig und Alexander Moissi, über Susi Nicoletti, Paula Wessely und Grace Bumbry bis hin zu Klaus Maria Brandauer, Anna Netrebko und Christa Ludwig.

Gestaltung: Werner Horvath

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