Die Dirigentin Simone Young. "Nennt mich nicht Maestra"
ORF/Serendipity 2022
Im Bild: Die australische Star-Dirigentin Simone Young freut sich auf das Eröffnungskonzert in der frisch renovierten Sydney Oper. Nach 20 Jahren kehrt sie zurück an ihre alte Wirkungsstätte.
kulturMATINEE Zum 65. Geb. v. Simone Young am 2.3.2026:

Die Dirigentin Simone Young. „Nennt mich nicht Maestra“

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Mit Entschlossenheit und Taktstock hat sie es an die Spitze der immer noch männerdominierten Dirigentenwelt geschafft: Simone Young. Ob New York oder London, Paris, Berlin oder Wien, Simone Young hat die Bühnen der Welt erobert. Nach Jahrzehnten in der Champions League des internationalen Musikbetriebs hat sie den ganzen Trubel um ihren „Frauentitel“ allerdings mittlerweile satt.

2022 kehrte die Australierin mit großer Freude als erste Chefdirigentin des Sydney Symphony Orchestra in ihre Heimatstadt zurück.

Die Dirigentin Simone Young. "Nennt mich nicht Maestra"
ORF/Serendipity 2022
Star-Dirigentin Simone Young

Eine inspirierende, brillante Frau, die ihre Karriere am Pult mit Musikalität, Witz und Verve verfolgt hat – obwohl ihr als Mädchen, das am Manly Beach in Sydney aufwuchs, so dringlich davon abgeraten worden war.

Die Dirigentin Simone Young. "Nennt mich nicht Maestra"
ORF/Serendipity 2022
Simone Young beim Dirigieren

Mit eisernem Willen war sie immer wieder diejenige, die als Erste gläserne Decken in der Männerbastion der Taktstockgiganten durchbrochen hatte. Als erste Frau gab sie bei der Wiener Staatsoper und den Wiener Philharmonikern den Takt an, zahllose Preise markieren ihren Weg zum umjubelten Star der Opern- und Konzertwelt.

Die Dirigentin Simone Young. "Nennt mich nicht Maestra"
ORF/Serendipity 2022
Für Simone Young ist das Engagement bei der Sydney Symphony Orchester eine große Freude. Zugleich eine Herausforderung, da sie bereits als Dirigentin schon einmal in Sydney gescheitert ist. Kann sie die Erwartungen dieses Mal erfüllen?

Zerbrechlich und nachdenklich zeigt sich die sonst so tatkräftige Simone Young in der Corona-Zeit und entführt das Fernsehpublikum in ihr heimliches Refugium: einen Strickladen, in dem sie sich den wahren Herausforderungen ihres Daseins stellt.

Regie
Janine Hosking

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