Die Barbara Karlich Show

Haushalt statt Firma: Wovon Manager wirklich träumen

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Immer mehr Führungskräfte äußern den Wunsch, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen.

Unterschätzen sie die Arbeit, die jeden Tag daheim auf sie wartet? Kann man tatsächlich seine Erfüllung darin finden, wenn man sich rund um die Uhr um Haushalt und Kinder kümmert?

Kerstin, 43, Assistentin in einer Steuerberatungskanzlei aus Tirol,

Kerstin, 43, Assistentin in einer Steuerberatungskanzlei aus Tirol,
Quelle: ORF
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träumt als berufstätige Frau schon seit langem davon, endlich Hausfrau zu sein: „Nach der Geburt meines Sohnes waren mein Exmann und ich auf zwei Gehälter angewiesen. Nach zweieinhalb Jahren Karenz gab ich - mit Tränen in den Augen -täglich ein weinendes Kind in den Kindergarten.“ Heute ist ihr Sohn acht Jahre alt, und sie wäre bereit für eine neue Liebe.

Peter, 54, Finanzkaufmann aus Wien,

Peter, 54, Finanzkaufmann aus Wien,
Quelle: ORF
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hat schon als Kind gesehen, wie die traditionelle Rollenverteilung funktioniert: „Meine Mutter hat alles für meinen Vater und mich aufgegeben, ohne sie wäre ich heute nicht da, wo ich bin.“ Er übernahm dieses Konzept auch mit seiner Exfrau: „Unsere Ehe hat leider nicht gehalten. Meine Exfrau war viel alleine, ich durch meine Managertätigkeit weltweit unterwegs. Heute würde ich vieles anders machen, mir mehr Zeit für die Familie nehmen.“