Die Barbara Karlich Show

Lebensplan: Ich will eine Großfamilie

Werbung Werbung schließen

Zuerst Babygeschrei und Windelwechseln, dann schulische Probleme und später pubertäre Exzesse.

Manche von Barbaras heutigen Gästen finden die Vorstellung Nachwuchs zu planen nicht sehr verlockend. Sie bevorzugen persönliche Freiheit, Selbstverwirklichung und Erfolg. Andere sind überzeugt davon, dass ihre Familie ihr wichtigster Lebensinhalt ist und jedes Kind mehr auch mehr persönliches Glück bedeutet.

ORF
Sieglinde, 50, Hausfrau und Mutter, Michael, 46, Lebensmittelladenbesitzer aus Oberösterreich

Sieglinde wollte genauso wie ihr Mann Michael immer mindestens fünf Kinder. Aus fünf und nochmals fünf wurden insgesamt zehn. In der Großfamilie wird es nie langweilig. „Einmal haben wir bei einem Ausflug ein Kind zu Hause vergessen“, erzählt die zehnfache Mutter. Dass beide Eltern bei so einer großen Kinderschar voll eingespannt sind, ist klar. „Wir haben achtzig Kilo Wäsche pro Woche und einen Putzplan“, erzählt Vater Michael, der halbtags in seinem Lebensmittelladen arbeitet. Keine Kinder zu haben wäre für das Ehepaar völlig unvorstellbar. „Kinder erfüllen unser Leben und wir teilen unsere Liebe auf alle Kinder gleich auf“, betont Sieglinde.

ORF
Martin, 20, Schüler und Barkeeper aus Kärnten

Martin weiß ganz klar, was er einmal in Zukunft möchte und Kinder gehören für den jungen Kärntner nicht dazu. „Meine Karriere steht an erster Stelle“, erwähnt Martin, der im Moment Single ist. Eine Familie kommt für ihn niemals in Frage, schließlich steht Geld für ihn an erster Stelle. Sollte es dennoch einmal eine Frau in Martins Leben geben, die einen Kinderwunsch hegt, dann sagt er klipp und klar: „Sie muss sich entscheiden. Entweder ich oder die Kinder.“ Die schlimmste Vorstellung für ihn wären Kindergeschrei und Windelwechseln. „Und nicht zu vergessen die immensen Kosten für eine Kinderschar, denn mein Geld gebe ich lieber für mich selbst aus.“