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Historiker Michael Schreiber erzählt in seiner Videoreihe "AUDIMAX" die Geschichte der burgenländischen Kroaten und Kroatinnen

Daheim - das Volksgruppenmagazin

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Marin Berlakovich präsentiert folgende Themen:

Gegen Wissenslücken und Vorurteile: Volksgruppen im Netz

Soziale Medien sind für viele junge Menschen längst mehr als Unterhaltung. Sie sind Bühne, Sprachrohr und Erinnerungsort zugleich. Auch Angehörige der österreichischen Volksgruppen nutzen digitale Plattformen, um ihre Kultur sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und Traditionen neu zu erzählen. Der Tiktoker Denis Sign spricht in den Sozialen Netzwerken über den eigenen Alltag als Rom, während der Historiker Michael Schreiber in seiner Videoreihe „AUDIMAX“ die Geschichte der burgenländischen Kroaten und Kroatinnen erzählt.

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Tiktoker Denis Sign
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Historiker Michael Schreiber

So schaffen sie einen neuen Zugang zu Herkunft und Identität. Doch diese Arbeit birgt auch Risiken. Wie verändern junge Stimmen im Netz die Wahrnehmung ihrer Volksgruppen? Und was bedeutet das für die Zukunft von Tradition und Zusammenleben? Ein Bericht von Samuel Mago.

Wo waren Sie als die Slowakei entstand…?

1993 wurde die Slowakei ein eigenständiger Staat – ein historischer Schritt, der Europa veränderte. Die Architektin Ingrid Konrad erlebte diese Zeit aus der Ferne: Noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs war sie mit ihrem Mann aus der damaligen Tschechoslowakei nach Österreich geflüchtet und erhielt hier politisches Asyl.

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Architektin Ingrid Konrad

In der Daheim-Serie „Wo waren Sie als…?“ schildert sie, wie sie die politischen Umbrüche ihrer Heimat von Österreich aus verfolgte, welche Hoffnungen sie mit der slowakischen Staatsgründung verband und was dieser Moment für die slowakische Volksgruppe hier in Österreich bedeutete. In Österreich wurde Konrad nach ihrer Flucht zu einer prägenden Stimme und Vertreterin der slowakischen Volksgruppe. Ein Bericht von Isabelle Reitbauer.

Chiles Mapuche: Zwischen Widerstand und Anerkennung

Ein Blick über den Tellerrand nach Südamerika: Die Mapuche sind mit rund 1,8 Millionen Menschen die größte indigene Gruppe in Chile. Der Name Mapuche bedeutet „Menschen der Erde“. Ihr historisches Siedlungsgebiet liegt in Süd-Zentralchile, doch heute lebt die Mehrheit in Städten wie Santiago und Temuco. Die Menschen kämpfen gegen Diskriminierung, Armut und für die Rückgabe ihrer angestammten Territorien. Ein Bericht von Christine Helfer.

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Mit ihren Texten und ihrer Musik begreift sich die Sängerin Isleña Antumalen als Aktivistin für die Sprache und Kultur der Mapuche

„Wie sagt man...?“

In der Serie „Wie sagt man ...?“ treffen einander sechs junge Menschen aus den sechs autochthonen Volksgruppen Österreichs und sind für den ORF gewissermaßen als lebende Wörterbücher, die sich miteinander austauschen, im Einsatz. Dieses Mal geht es um Jahreszeiten.