Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel

The Birdcage

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US-Remake des französischen Comedy-Hits

Turbulentes, witziges Remake des französischen Komödien-Klassikers ‚Ein Käfig voller Narren’. Robin Williams zieht bei seinem Auftritt im farbenfrohen Travestie-Showbiz alle Register. Golden-Globe-Nominierung als Beste Komödie/Musical!

Inhalt

Armand und Albert sind ein glückliches Paar. In ihrem Nachtklub ‚Birdcage’ feiern sie als Travestie-Künstler Erfolge. Doch die heile Welt droht zu zerbrechen. Denn Armand ist in seinem Leben einmal weiblichen Reizen erlegen. Jetzt, 20 Jahre danach, steht sein Sohn Val vor ihm. Dieser will Barbara, die Tochter des erzkonservativen Senators Keeley, heiraten. Zu alledem sind Vals Schwiegereltern bereits auf dem Weg, um ihre zukünftige Verwandtschaft kennenzulernen.

(In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / englisch)

ORF/TELE München

Nach dem französischen Komödien-Hit „Ein Käfig voller Narren“ aus dem Jahre 1978 (und seinen beiden Fortsetzungen) inszenierte kein Geringerer als Regie-Legende Mike Nichols die amerikanische Version mit Robin Williams und Nathan Lane in den Hauptrollen. Der Film lebt vom köstlichen Zusammenspiel zwischen Williams als gelassener Nachtclubbesitzer Armand und Lane als Midlife-Crisis-geplagte Showdiva Albert. Auch die Nebenrollen sind glänzend besetzt mit Oscar-Preisträger Gene Hackman und Dianne Wiest als erzkonservatives Ehepaar sowie „Ally McBeal“-Star Calista Flockhard als deren Tochter Barbara.

Im Bild: Nathan Lane, Robin Williams.
ORF/TELE München
Im Bild: Nathan Lane, Robin Williams.

Robin Williams (1951 - 2014)

Der Schauspieler (geboren am 21. Juli 1951 in Chicago) schaffte den Durchbruch mit der (als unverfilmbar geltenden) John-Irving-Verfilmung von „The World according to Garp“ (1982) und stieg durch sein manisches Improvisationstalent in Filmen wie „Good Morning, Vietnam“, „Mrs. Doubtfire“ und „Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel“ zu einem der populärsten Komiker in Amerika auf. Aber auch ernste Rollen lagen dem Mimen, wie er im berührenden Spitalsdrama „Zeit des Erwachens“ an der Seite von Robert de Niro bewies. Die Darstellung eines seelisch angeschlagenen Psychiaters im Sozialdrama „Good Will Hunting“ brachte ihm den Oscar als Bester Nebendarsteller im Jahre 1998 ein. Der Star wurde am 11. August 2014 tot aufgefunden.

Regietalent aus Deutschland: Mike Nichols

Der als Michael Igor Peschkowsky 1931 in Berlin geborene Regisseur floh 1939 mit seiner Familie nach Amerika. Der Macher von Klassikern wie „Die Reifeprüfung“ (Oscar als Bester Regisseur), „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ und „Silkwood“ trumpfte im Jahre 2003 mit einer starbesetzten Fernsehfassung des erfolgreichen Tony-Kushner-Stücks „Angels in America“ auf. Die Miniserie war mit 11 Emmys und fünf Golden Globes der große Abräumer der Fernseh-Verleihung im Jahre 2004. 2007 folgte mit der Politsatire „Der Krieg des Charlie Wilson“ sein Abschied vom Filmgeschäft. Er starb mit 83 Jahren im November 2014.

Hauptdarsteller

Robin Williams (Armand Goldman)

Nathan Lane (Albert)

Calista Flockhart (Barbara Keeley)

Gene Hackman (Senator Keeley)

Christine Baranski (Katherine)

Dianne Wiest (Louise Keeley)

Hank Azaria (Agador)

Regie

Mike Nichols

Drehbuch

Elaine May

Kamera

Emanuel Lubezki

Musik

Jonathan Tunick