Fußballkäfig umgeben von Bäumen, es regnet - die Redakeurin und ein Jugendlicher im nassen T-Shirt unterhalten sich
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Melanie spricht mit einem Jugendlichen, der bei der Orientierungshilfe ist. Er ist 13, also strafunmündig und hat mehrere Straftaten begangen.

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Jugendkriminalität - Was hilft wirklich?

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Im Wiener Wielandpark sticht ein 12-Jähriger im Zuge einer Prügelei auf drei 14- bis 16-Jährige ein. Dieser Fall entfacht erneut die Debatte über den Umgang mit Kindern, die zu Tätern werden. Ins Gefängnis können sie nicht. Was also tun? Soll die Strafmündigkeit gesenkt werden? Oder funktionieren die Konzepte der „Orientierungshilfe“ und der „Auszeit-WG“?
 

Gruppe Syrischer Jugendlicher und Kinder sitzen auf einer Parkbank und schauen sich auf einem Handy etwas an
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Im Wielandpark hat ein 12-Jähriger auf drei Jugendliche eingestochen. Eine Gruppe von syrischen Ex-Häftlingen war dort, als es passiert ist und erzählt Melanie von der Tat.

Und was ist mit Jugendlichen, die bereits im Gefängnis waren? Was wird getan, damit sie nicht wieder straffällig werden? Wie groß ist das Problem mit Jugendkriminalität tatsächlich – und vor allem: Was hilft wirklich dagegen?

Allee in einerStraße, eine Gruppe Jugendliche gehen mit ihren Betreuern entlang -ein Betreuer hält einen Fußball inder Hand
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Strafunmündige Intensivtäter – also Kinder, die mehrere Straftaten begehen – kommen zur Orientierungshilfe. Melanie hat sie bei einer Aktivität mit den Jugendlichen begleitet

„betrifft:uns“-Reporterin Melanie Dzambazov begibt sich auf die Suche nach Antworten. Dafür spricht sie auch mit Jugendlichen, die straffällig geworden sind und fragt bei ihnen nach. Vor dem Gefängnis lernt sie straffällig gewordene Jugendliche kennen und begleitet sie einen Tag lang. Auch am Leipziger Platz trifft sie Jugendliche, die bereits in Haft waren.

Hausmauer mit Fenstern, ein Jugendlicher steht davor, ein anderer sitzt auf einem Moped, die Redakteurin steht bei ihnen
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Während Melanie mit der Kamera dort war, gab es am Leipziger Platz eine Schlägerei. Ein Jugendlicher erzählt ihr, was vorgefallen ist

Sie besucht Orte in Wien, an denen Jugendkriminalität sichtbar wird, und spricht mit Anwohnern, Betroffenen und Opfern. Dzambazov sucht das Gespräch mit der Polizei, einem Strafrichter und dem Kinder- und Jugendanwalt und blickt auf unterschiedliche Ansätze zwischen Strafe und Prävention: Bewährungshilfe, Auszeit-WG und Orientierungshilfe für 10- bis 13-Jährige. Auch die Frage nach Migration wird thematisiert: Syrische Staatsangehörige fallen in der Kriminalitätsstatistik besonders auf. Doch was steckt hinter diesen Zahlen? Dzambazov spricht mit einem syrischen Verein darüber und begleitet ihn zum Wiener Drogen-Hotspot Keplerplatz.

3 Jugendliche sietzen auf einem Tisch, einer raucht - ein dritter steht daneben und trinkt aus einer Dose, vor ihnen steht ein Mann, der mit ihnen spricht
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Abdulhkeem Alshater spricht mit jungen Männern am Keplerplatz

 Und kann der Weg aus der Kriminalität gelingen? Davon erzählt Imer: Er war zweimal im Gefängnis – einmal bereits als Jugendlicher. Heute arbeitet er als Boxtrainer und schildert, wie er den Weg aus der Kriminalität geschafft hat.

Boxring in einem Sportstudio - an den Wänden bunte Plakate, im Ring steht Imer, ein junger Mann und die Redakteurin - beide tragen Boxhandschuhe und unterhalten sich
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Heute ist Imer Boxtrainer. Früher war er zweimal im Gefängnis – das eine Mal während seiner Jugend, das andere Mal mit Anfang 20. Er erzählt Melanie, wie er es aus der Kriminalität herausgeschafft hat.