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Adriana Juric und Samuel Mago führen mit versteckter Kamera Gespräche mit Mozartverkäufern im Wiener Stadtzentrum

betrifft: uns - Reportagen ohne Filter

Mozartverkäufer: Warum sollen sie weg?

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Seit über 40 Jahren stehen sie vor Wiens Sehenswürdigkeiten: kostümierte „Mozarts“, die Tickets für klassische Konzerte an Touristinnen und Touristen verkaufen. Jetzt will die Stadt Wien sie aus den touristischen Hotspots verbannen. Grund sind wiederholte Verstöße gegen Zonierungsregelungen. Wien Tourismus berichtet zudem von zunehmenden Beschwerden über aufdringliches Verkaufsverhalten. Die Meinungen sind gespalten: Für die einen gehören die „Mozarts“ zum Stadtbild, für die anderen sind sie ein Störfaktor.

Adriana Juric geht in dieser Folge von betrifft: uns der Kritik auf den Grund. Warum kommt es immer wieder zu Regelverstößen? Woher kommt das zunehmend schlechte Image der Mozartverkäufer? Und wer sind die Männer hinter den Kostümen?

Bino stammt ursprünglich aus dem Kosovo und arbeitet seit 14 Jahren am Stephansplatz. Angefangen hat er als Student. Seit die öffentliche Debatte rund um die Mozartverkäufer zugenommen hat gibt es - berichtet er gemeinsam mit seinen Kollegen - täglich Anfeindungen. Adel aus Serbien verkauft seit mehr als 20 Jahren Konzerttickets in Mozartkostüm -meist vor der Wiener Staatsoper. Er erklärt, warum es im Arbeitsalltag immer wieder zu Verstößen kommt.
Für beide heißt das Verbot vor allem eines: das Ende ihres Berufs.

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Adel arbeitet Vollzeit als Mozartverkäufer in Wien

Mitinitiiert wurde das angekündigte Verbot auch von Dompfarrer Toni Faber. Die Verkäufer stehen häufig direkt vor dem Stephansdom. Er sagt, besonders Besucherinnen und Besucher von Gottesdiensten würden sich über die Anwerbungsversuche der sogenannten Mozartverkäufer beschweren.

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Dompfarrer Toni Faber erklärt Adriana Juric jene Bereiche rund um den Stephansdom, in denen Mozartverkäufer nicht stehen dürfen


Ein Blick hinter die Kulissen eines umstrittenen Geschäfts im Herzen Wiens.

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Die Mozartverkäufer am Stephansplatz beschäftigt derzeit vor allem eine Frage: Wie geht es ab Mai für sie weiter