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Ethno-Supermärkte: Die neuen Greißler Wiens?

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Österreich gehört zu den Ländern mit einer besonders hohen Dichte an Lebensmittelgeschäften in Europa. Vor allem in Wien liegen Supermarktfilialen oft nur wenige Gehminuten auseinander - gleichzeitig wird der Markt von wenigen großen Handelsunternehmen geprägt.
Doch wer genauer hinschaut, entdeckt eine zweite Ebene des Handels: Ethno-Supermärkte. Betrieben von Migrantinnen und Migranten, bringen sie Produkte in die Regale, die es im klassischen Sortiment lange nicht gab - und sprechen damit auch gezielt migrantische Kundschaft an. Aber nicht nur: Mancherorts werden die kleinen und großen Geschäfte zu neuen Nahversorgern im Grätzel. Während im ländlichen Raum viele traditionelle Nahversorger verschwinden, wächst in Wien die Zahl dieser Märkte. Was steckt hinter dem Boom der internationalen Supermärkte?