In memoriam Jean-Paul Belmondo: kulturMontag

Belmondo, der Unwiderstehliche

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Der französische Schauspielstar Jean-Paul Belmondo ist heute im Alter von 88 Jahren in Paris verstorben. Abenteurer, Stuntman, charmanter Frauenheld - Jean Paul Belmondo galt schon als Jugendlicher als aufmüpfig, war begeisterter Amateurboxer.

Jean-Paul Belmondo boxend
AFP

Schon als Kind zeigte er komödiantisches Talent. Das enge Korsett, das ihm die Traditionalisten unter den Schauspiellehrern an der Akademie anlegen wollten, sprengte der Spross einer renommierten Künstlerfamilie - wegen unbotmäßigen Verhaltens blieb ihm die Aufnahme an der Comédie-Francaise verwehrt.

Jean-Paul Belmondo 1962
AFP

Die Begegnung mit Jean-Luc Godard brachte ihm 1960 den Durchbruch beim Film: Nach „Außer Atem“ ging alles ganz schnell: „Bébel“, wie ihn die Franzosen liebevoll nennen, wurde eines der bekanntesten Gesichter der Nouvelle Vague. Fortan drehte er mit Regiegrößen wie Claude Sautet, Jean-Pierre Melville oder Claude Chabrol. In dieser Hommage von Bruno Sevaistre spricht Belmondo über seinen Werdegang, seine Familie und seine Erfolge.

Jean-Paul Belmondo 2007
AFP / Joel Saget

Viele seiner Wegbegleiter kommen zu Wort und zeichnen das Bild eines Mannes, der mit seiner lässig-virilen Art scheinbar mühelos den Spagat zwischen anspruchsvollem Kino, Abenteuerfilmen und Actionkomödien schaffte.

Links:

„Jean-Paul Belmondo. Meine tausend Leben. Die Autobiografie“
Jean-Paul Belmondo
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