Eine moderne Sitzecke mit einem orangefarbenen Stuhl an einem Schreibtisch und gelben Sitzelementen in einer Schule
ORF/HolyScreen Media
Die Schule findet zurück in das Leben danach.

Amoklauf in Graz - das Leben danach

Werbung Werbung schließen

Am 10. Juni 2025 erschüttert ein Amoklauf das BORG Dreierschützengasse in Graz. „Es gibt keinen Tag, an dem das nicht irgendeine Auswirkung hat“, erinnert sich Direktorin Liane Strohmaier. Neun Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin verlieren an diesem Tag ihr Leben, bevor sich der Schütze selbst richtet. Elf weitere sind zum Teil schwer verletzt.

Amoklauf in Graz - das Leben danach
ORF/HolyScreen Media
Im Bild: Direktorin Liane Strohmaier führt ihre Schule durch eine dunkle Zeit.

Ein Jahr danach schildern Betroffene und Einsatzkräfte das Erlebte und sprechen darüber, wie das Leben weitergehen kann, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie es vorher war. Wenn die gewohnte Sicherheit zerbricht und das Alltägliche seine Selbstverständlichkeit verliert. 

„Es geht auch immer wieder bergauf. Das ist ein inneres Wissen in mir“, sagt Magdalena Hofbauer, die an diesem Tag ihre Tochter verloren hat.

Amoklauf in Graz - das Leben danach
ORF/HolyScreen Media
Im Bild: Wie geht das Leben weiter, wenn man ein Kind verliert?
Amoklauf in Graz - das Leben danach
ORF/HolyScreen Media
Im Bild: Der Polizist Roland Janko war in der ersten Polizeistreife vor Ort.

Was am Ende bleibt, ist die tiefe Erkenntnis, dass man manches nicht ändern kann und einen Weg finden muss, selbst das Unerträgliche ins eigene Leben zu integrieren.

„Das Leben danach dokumentiert ein Jahr nach dem Amoklauf am BORG Graz die Wege der Betroffenen. Zehn Tote, elf Verletzte, ein Schütze, der sich selbst richtet – und eine Gemeinschaft, die zusammenrücken muss.

Amoklauf in Graz - das Leben danach
ORF/HolyScreen Media
Im Bild: Eine Tat, die eine ganze Stadt erschüttert.

Betroffene und Einsatzkräfte berichten von Schock, Verlust und dem festen Entschluss, weiterzumachen. „Trauern bedeutet nicht vergessen, sondern erinnern“, sagt Kriseninterventionsexpertin Heidrun Nedoma. Ein respektvoller Blick auf das Leben danach.