matinee

Als die Impressionisten Japan entdecken

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Der Einfluss Japans auf Kunst und Gesellschaft rund um die Wende zum 20. Jahrhundert steht im Mittelpunkt der ‚matinee’

200 Jahre lang hatte sich Japan abgeschottet, doch 1853 erzwangen amerikanische Kriegsschiffe die wirtschaftliche Öffnung des Landes. Kunstsinnigen Reisenden war es zu verdanken, dass Porzellan, Kunstobjekte und Farbholzschnitte den Weg nach Europa fanden. Auf den Weltausstellungen in London und Paris stießen die exotischen Werke sofort auf großes Interesse und begeisterten auch Künstler wie Manet, Degas, Whistler, Monet oder Van Gogh, die auf der Suche nach neuen künstlerischen Wegen waren.

Als die Impressionisten Japan entdecken
ORF/un film á la patte

Anhand schriftlicher Zeugnisse von Autoren, Galeristen, Kritikern, Sammlern und Malern wird deutlich, wie stark die japanische Kunst bedeutende westliche Werke der damaligen Zeit beeinflusste. Der französische Kunstkritiker Philippe Burty prägte 1872 den Begriff „Japonismus“ für diese außergewöhnliche Entwicklung. Es dauerte nicht einmal 50 Jahre, bis die Strömung alle Künste erfasst hatte und sogar zu einem Gesellschaftsphänomen wurde.

Als die Impressionisten Japan entdecken
ORF/un film á la patte

Die Dokumentation „Als die Impressionisten Japan entdecken“ spürt der Faszination des Japonismus anhand einer besonderen visuellen Umsetzung nach: Schattenfiguren werden mit Illustrationen, zeitgenössischen Gemälden, Holzschnitten, Fotografien, Zeichnungen und Originalaufnahmen kombiniert.

Regie
Jérôme Lambert
Philippe Picard

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