
Alltagsgeschichte
Eine Collage von Elizabeth T. Spira
Im Jahr 1995 hat sie aus ihren Wiener Sendungen eine Collage gestaltet, in der sie verschiedene Highlights zu einem sehr persönlichen Blick auf ihre Heimatstadt verwoben hat.

Das Ergebnis ist ein legendärer Streifzug von der Wiener Trabrennbahn, zum Prater, gefolgt von einem Besuch im Kaffeehaus. Sie ist zu Gast bei Hundebesitzern, im Gemeindebau, an der Wiener Donau und im Schrebergarten. Alles Orte, die Spira im Laufe der Jahre mit ihren Alltagsgeschichten ergründet und damit gleichzeitig geprägt hat.

Mittelpunkt ihrer Gespräche ist stets die „Österreichische Seele“ und deren Befindlichkeit. Ihre Protagonisten sind die sogenannten kleinen Leute. Ihre Geschichten erzählt die Regisseurin in ihren Filmen. Ihre Lebensräume stellt sie vor. Es geht immer um die psychische, soziale und historisch gewachsene Gemütslage ihrer Landsleute.

Hier finden sich Tragik und Komik oft dicht nebeneinander, manchmal scheinbar deckungsgleich. Durch subjektive Meinungsäußerungen, persönliche Erinnerungen und Erzählungen von Menschen skizziert diese Collage aus Alltagsgeschichten ihre Orte und die dort vorherrschenden sozialen Phänomene stets kurzweilig.