Zwischen Politik & Piano

Der Klassikstar Igor Levit im Gespräch

Werbung Werbung schließen

„Ich bin nicht Künstler, weil es sich rechnet. Ich bin Künstler, weil ich ansonsten sterbe“, sagt Starpianist Igor Levit, der zu Beethovens 200. Todestag in acht Konzerten über zwei Spielzeiten verteilt alle 32 Beethoven-Sonaten interpretieren wird. Zusätzlich hat er im Sommer mit „No Silence“ sein eigenes Musiklabel gegründet.

Igor Levit
APA/Georg Hochmuth

Igor Levit zählt zu den erfolgreichsten klassischen Musikern der Gegenwart und ist gern gesehener Gast in Konzerthallen rund um den Globus. Der heute 39-jährige Superstar ist auch ein unermüdlicher Streiter für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie.

Igor Levit vor Brandenburger Tor
ORF

Für sein politisches Engagement erhielt er 2019 den Internationalen Beethovenpreis, 2020 ehrte ihn das Internationale Auschwitz Komitee mit der „Statue B“, die zuvor u.a. Angela Merkel, Ban Ki-moon oder Papst Franziskus verliehen worden war. Seit Jahren setzt er sich vehement gegen Antisemitismus und für die Menschenrechte ein.

Igor Levit beim Schlussapplaus vor seinem Klavier
ORF

Im Musikverein gibt Levit Anfang Oktober einen Beethoven-Konzertreigen. Anlässlich seines Wien-Besuchs trifft Clarissa Stadler Igor Levit zum Gespräch.

TV-Beitrag: Julia Fellerer & Clarissa Stadler

Links: