Menschlichkeit verhandeln
Künstliche Intelligenz, menschenähnliche Roboter und Digitalisierung dringen in immer mehr Bereiche unseres Lebens vor. Wie sich das auf die Menschlichkeit auswirkt, hat das Festival Ars Electronica in Linz heuer unter dem Titel „Negotiating Humanity“ ausgelotet.

Der kulturMONTAG lässt die fünf Tage Revue passieren, zeigt das monumentale „Nashorn im Raum“ von Itamar Gov ebenso wie die aktuelle Arbeit der weltweit gefragten Künstlerin Hito Steyerl über die Verbindungen zwischen digitaler Arbeit, maschinellem Sehen und politischer Gewalt.

Schon im Vorfeld hat die mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnete britische Forschungsagentur „Forensic Architecture“ mit ihrer „Kartografie des Genozids“ über das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen polarisiert.

Im Interview: der bulgarische Politologe Ivan Krastev vom Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien und der künstlerische Leiter des Festivals, Gerfried Stocker. Sein „Museum der Zukunft“, wie das Ars Electronica Center am Linzer Donauufer auch genannt wird, feiert seinen 30. Geburtstag.
TV-Beitrag: Johannes Reitter