MusikTIPP
George Dalaras gilt seit den frühen 1970er Jahren als eine der wichtigsten musikalischen Stimmen Griechenlands.

Sein ungemein vielschichtiges Werk - von den „Rembetiko“-Liedern der 1930er Jahre über Pop-Songs bis zu Literaturvertonungen und geistlichen Oratorien - zeigt nicht nur sein breites interpretatorisches Spektrum, sondern darf als exemplarisch für die Vielfalt und künstlerische Tiefe der griechischen Musik stehen.

In seiner langen Karriere hat Dalaras als Interpret großer griechischer Komponisten wie Mikis Theodorakis, Manos Loïzos oder Stavros Kouyioumtzis die griechische Musik auf Konzertbühnen in aller Welt gebracht - nach der Militärdiktatur prägte er mit seinen oft politisch aufgeladenen Liedern die kulturelle Identität eines neuen, demokratischen Griechenlands.

Bis heute ist George Dalaras ein streitbarer Kämpfer für Gerechtigkeit und Toleranz geblieben, er gilt als moralische Instanz und Wegbereiter - der inzwischen knapp 77-jährige Ausnahmekünstler ist Vorbild und Idol für mehrere Generationen.
TV-Bericht: Dietmar Petschl
Infos:
30. September/ 19.30 Uhr
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
1030 Wien