Zwischen Pop und Krieg
Billie Eilish bekennt sich als Fan, mit Missy Elliot und Robbie Williams hat sie bereits zusammengearbeitet: Noga Erez, einer der bekanntesten israelischen Popkünstlerin der Gegenwart.

Die 36-Jährige Musikerin hat einen unverwechselbaren Sound erschaffen, mit dem sie große Bühnen weltweit bespielt. Der Kriegsausbruch im Nahen Osten 2023 hat ihren Höhenflug kurzzeitig unterbrochen. Für ihre regierungskritischen Texte und Aussagen wurde sie innerhalb Israels angefeindet, gleichzeitig aber in der internationalen Musikszene auch auf ihre israelische Herkunft reduziert.

Ein neuer Dokumentarfilm zeigt jetzt den Gegenwind, der Erez in der Weltöffentlichkeit entgegenweht. Mit „Noga“ legen die beiden Wiener Filmemacher Benji & Jono Bergmann ein intimes Porträt über eine Musikerin vor, die dem kulturellen Boykott trotzt. Die Doku startet am 21. August 2026 in den österreichischen Kinos.

Der kulturMONTAG hat das Regieduo und die Ausnahmekünstlerin Noga Erez vorab beim Filmfest München zum Gespräch getroffen.
TV-Beitrag: Allegra-Mercedes Pirker