Die Südtiroler „Feuernacht“
Eine spektakuläre Uraufführung bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs widmet sich den bewegenden Schicksalen und Geschichten von Menschen in Südtirol. Gezeigt wird die Fortsetzung von Felix Mitterers berühmter Dorfgeschichte „Verkaufte Heimat“. Der Titel „Feuernacht“ bezieht sich auf die Sprengung von 37 Strommasten in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961, mit der die Bozner Industriezone lahmgelegt werden sollte.

Ziel des „Befreiungsausschuss Südtirol“ war es, internationale Aufmerksamkeit für die Unterdrückung der deutschsprachigen Südtiroler zu wecken. Noch heute, 65 Jahre später, wird über Sinn oder Unsinn dieser Taten diskutiert, folgten nach der „Feuernacht“ doch Massenverhaftungen und Folterungen.

Die Tiroler Volksschauspiele präsentieren das historische Freiluft-Theaterstück an einem imposanten Schauplatz: im letzten – kurz vor dem Abriss stehenden - Haus in der Südtiroler Siedlung in Telfs.

Multitalent Herbert Pixner – selbst Südtiroler – hat die Musik dazu komponiert und spielt jeden Abend live mit seiner Band.
Live zu Gast im kulturMONTAG-Studio ist Gregor Bloéb, der künstlerische Leiter der Tiroler Volksschauspiele.
TV-Beitrag: Katharina Huemer