Die „Riviera der Arbeiterklasse“
Die Mitglieder des „Schwimmverein Donaukanal“ haben Erfahrung mit den erfrischenden Temperaturen des heute insgesamt rund 17 Kilometer langen Wiener Arms der Donau, der die Stadt vom Nußdorfer Sporn bis zum Praterspitz durchfließt.

Regelmäßig schwimmen sie dort ihre Runden und erleben Wien dabei aus einer völlig anderen Perspektive – ein nicht immer ganz ungefährliches Unterfangen, muss man sich das Gewässer doch unter anderem mit Ausflugsbooten teilen.
Bereits vor 120 Jahren war der Donaukanal ein beliebter Schwimmort für viele Wienerinnen und Wiener, die erfrischende Abkühlung in der heißen Stadt suchten.

Der Verein will die urbane Schwimmkultur jetzt neu beleben, so wie es etwa in Kopenhagen oder Paris bereits selbstverständlich ist. Geworben wird mit „850.000 m2 Liquid Public Space”, es gibt „Festschwimmen“ und auch eine „Schwimmparade“. Das Motto: „Baden für alle - mitten in Wien“.
Über Wiener Wasserratten mit einem Blick zurück auf die Schwimmgeschichte(n) der Wiener.
TV-Beitrag: Elisabeth Hess