Klänge gegen die Katastrophe
Im Sudan herrscht die weltweit größte humanitäre Krise und dennoch wird der Krieg vor Ort oft als „vergessener Konflikt“ bezeichnet. Hundertausende Sudanesen und Sudanesinnen sind nach Ausbruch des aktuellen Krieges im April 2023 getötet worden, mehrere Millionen Menschen sind vertrieben worden.

Die Gründe für den Krieg sind vielfältig, die politische Lage komplex. Der Sudan zeichnet sich durch eine ethnische Vielfalt aus, das spiegelt sich im kulturellen Erbe wieder, welches aktuell unter den Kampfhandlungen massiv bedroht ist.

Zwei in Wien lebende sudanesische Kunstschaffende berichten über ihre Heimat: Die 1996 in Khartum geborene Musiker Hiba Elgizouli, die sich für einen mehrwöchigen „artist in residence“-Aufenthalt in Wien befindet,

und Schriftstellerin, Aktivistin und Mitglied des österreichischen PEN-Vereins, Ishraga Mustafa Hamid, die bereits seit 30 Jahren in Österreich lebt.
TV-Beitrag: Allegra Mercedes Pirker