Gesundes Museum
Geistige Stimulation und soziale Teilhabe können das Gehirn schützen: Bis zu 45 Prozent aller Demenzerkrankungen ließen sich dadurch künftig vermeiden.

Das Projekt „Gesundes Museum" hat diesen Ansatz erprobt und liefert nun erste wissenschaftliche Hinweise, wie sich Museen auch zu Gesundheitseinrichtungen entwickeln lassen.

Das im Dezember 2023 gestartete Projekt der Universität für Weiterbildung Krems richtete sich gezielt an Menschen ab 60 Jahren.

In Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum, dem Wien Museum, der Albertina, dem Technischen Museum Wien und den Wiener Bezirksmuseen wurden Vermittlungsprogramme erprobt, die kognitive Stimulation und soziale Begegnung verbinden.

Erste Befunde zeigen eine Tendenz zu wachsendem Wohlbefinden der Teilnehmenden über die einzelnen Kurseinheiten hinweg.
Als Pilotprojekt legt „Gesundes Museum" auch die Grundlage für nächste Schritte: weitere Forschung, eine breitere Ausrollung des Ansatzes und die Erstellung eines Leitfadens, um die Demenzprävention mit Museen in Österreich voranzubringen.
Der kulturMONTAG war im KHM dabei.
TV-Beitrag: Julia Fellerer