Die Welt steht Kopf
Seine Bilder sind unverkennbar. Seine Karriere hat Jahrzehnte überdauert. Vergangene Woche ist Georg Baselitz im Alter von 88 Jahren gestorben. In Hitlers Nazi-Deutschland und später in der DDR aufgewachsen hat er ein Leben lang rebelliert - auch gegen die Kollegenschaft.

Anders als die meisten Künstler der 1950er- und 60er-Jahre hat Baselitz weiterhin figurativ gemalt, allerdings mit einem entscheidenen Twist. Er hat die Menschen verkehrt herum gemalt - die Welt also wortwörtlich auf den Kopf gestellt.

2015 ist Baselitz Österreicher geworden mit einem Wohnsitz in Salzburg. Dort ist aktuell auch eine Ausstellung von ihm zu sehen.

Der kulturMONTAG erinnert an einen der letzten großen Malerfürsten.
TV-Beitrag: Peter Schiering