Ein Lichtblick
Jede Woche 325 Euro vom Staat, bis zu drei Jahre lang: Irland ist in der Zielgeraden, um die Situation für Kulturschaffende zu revolutionieren und will das Grundeinkommen für Künstler:innen etablieren.

Nach einer Testphase des Pilotprojekts, das im Jahr 2000 aufgrund der Pandemie initiiert wurde, stellte sich heraus, dass sich die Millionen, die dafür investiert wurden, wieder amortisieren. Laut einer Kosten-Nutzen-Rechnung der Regierung hat das Programm durch höhere Ausgaben im Kunstbereich, Produktivitätssteigerungen und eine geringere Abhängigkeit von anderen Sozialleistungen mehr als seine Nettokosten von 72 Millionen Euro wieder hereingeholt.

Kulturminister Patrick O’Donovan sagte bei der Vorstellung des Programms vergangene Woche in Dublin, dass es sich um das weltweit erste seiner Art handele. „Es ist ein gigantischer Schritt nach vorn, den andere Länder nicht unternehmen“. In Irland Realität, in Österreich eine Provokation?

Der kulturMONTAG hat sich in Irland auf Lokalaugenschein begeben.
TV-Beitrag: Jörg Winter