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Die neue Leitung der Österreichischen Nationalbibliothek

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Die Österreichische Nationalbibliothek gilt als „das Gedächtnis Österreichs“ und als „Schatzkammer des Wissens“. Rund 12 Millionen Objekte bewahrt sie in ihren Speichern: aktuelle Bücher, historische Dokumente, die teils zum Weltkulturerbe zählen, Fotos, Grafiken, Landkarten, Zeitschriften.

Österreichische Nationalbliothek Bücherspeicher
ÖNB/Klaus Pichler

Von jedem gedruckten Buch, das in Österreich erscheint, wird ein Pflichtexemplar gesammelt, und auch websites werden tagesaktuell hier gespeichert. 1,3 Millionen Menschen nutzen jährlich die Lesesäle, besuchen den barocken Prunksaal oder Ausstellungen, die das nationale Erbe zeigen.

Österreichische Nationalbliothek Prunksaal
ÖNB/Klaus Pichler

Neben vier Museen, darunter das Literaturmuseum, gehört auch das Haus der Geschichte zum Konzern. Seit 2001 hatte Johanna Rachinger das Haus geführt und vor allem mit Digitalisierungsprojekten in einen modernen Wissensspeicher verwandelt.

Johanna Rachinger mit Maria Theresias "Erbhuldigungswerk"
APA/Georg Hochmuth

Vergangenen November musste die Langzeitdirektorin, die mit Ende 2026 in Pension gegangen wäre, nach einem Unfall abberufen werden.

Am Montag wird nun die neue Generaldirektorin, der neue Generaldirektor nebst der kaufmännischen Geschäftsführung von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) bei einer Pressekonferenz vorgestellt.  

Der kulturMONTAG berichtet.

TV-Beitrag: Sandra Ölz

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