Kaiserin, Kommissarin, Kultschauspielerin
Ob als forsche Tatort-Kommissarin „Rosa Herzog“ im Fernsehen oder auf der Bühne als wütende Kaiserin „Elisabeth“, als Macho „Liliom“ oder als aufbrausendes bis verletzliches „Ich“ in Handkes „Selbstbezichtigung“ – Stefanie Reinsperger zieht das Publikum in ihren Bann.

Der Durchbruch gelang der 1988 in Baden bei Wien geborenen Schauspielerin, die am Max Reinhardt-Seminar studiert hat, im mehrfach preisgekrönten Stück „Die lächerliche Finsternis“ am Wiener Burgtheater.

Nach Jahren im Volkstheater-Ensemble und am Berliner Ensemble, ist sie nun zurück in der Burg. Sie wurde zur Schauspielerin des Jahres gewählt, hat einen Nestroy und eine Romy gewonnen und wurde im Vorjahr zur „Österreicherin des Jahres“ in der Kategorie „Kulturerbe“ ernannt.

Den Adelstitel des Wiener Publikums hat sie längst verliehen bekommen: den Verlust des Vornamens. „Die Reinsperger“ ist live zu Gast im Studio.
TV-Beitrag: Susanna Schwarzer